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The Verve - Forth

THE VERVE

Forth
VÖ: 22. August 2008
Label:
Virgin
Autor: Jenny Schnabel

Es ist die wohl sehnlichst erwartete Reunion des Jahres. Erstmals lösten sich The Verve 1995 auf - sechs Jahre nach ihrer Gründung. Doch bereits einige Monate später fand sich die Band wieder zusammen und veröffentlichte zwei Jahre nach ihrer ersten Reunion das Album "Urban Hymns" (1997), das prompt Platz 1 der Charts eroberte und somit den Durchbruch für die Band bedeutete. 1999, am Gipfel ihres Erfolges, verkündeten Richard Ashcroft (Gesang), Nick McCabe (Gitarre), Simon Jones (Bass) und Peter Salisbury (Schlagzeug) dann endgültig das Ende von The Verve.

Heute - elf Jahre nach der Veröffentlichung von "Urban Hymns" und neun Jahre nach ihrer zweiten Trennung kehren The Verve mit ihrem vierten Album "Forth" zurück. Da waren natürlich im Vorfeld die Erwartungen von Seiten der Presse und der Fans gigantisch. Können The Verve an die alten Erfolge von "Urban Hymns" anknüpfen?

Bereits beim ersten Durchhören fällt auf, dass "Forth" nicht das ist, was man sich von The Verve gewünscht hätte. War "Urban Hymns" ein Album voll von Pophymnen ("Bittersweet Symphonie", "Lucky Man") und Songperlen ("The Drugs Don't Work", "Velvet Morning", "Sonnet"), so hat "Forth" damit nicht allzu viel zu tun. The Verve führen nicht das fort, was sie mit "Urban Hymns" begonnen haben, sondern orientieren sich stattdessen doch eher an ihren Frühwerken. Was ja zunächst einmal nicht negativ auszulegen ist. Jedoch verliert sich das neue Werk stellenweise zu sehr in sphärischen Klangwelten epischen Ausmaßes, die das Album auf Dauer sehr langatmig erscheinen lassen. Die meisten der zehn Stücke gehen über die Fünf-Minuten-Grenze hinaus und ziehen sich über eine Gesamtspielzeit von fast 65 Minuten. Lediglich die Single "Love Is Noise" sticht aus dem gesamten Klangkosmos heraus und kommt als tanzbare Pop-Nummer daher, die trotz der anfänglich etwas nervenden "Uhhs" und "Ahhs" sofort ins Ohr geht. Zwar hat "Forth" neben der Single noch einige weitere hörenswerte Songs in petto wie den energetischen Opener "Sit And Wonder" oder die Mid-Tempo-Nummer "Rather Be", die von Piano und Streichern getragen wird und die Frage aufwirft "Is There Anywhere Better Than Here?". Trotz alle dem reicht das neue Werk nicht an die altbekannten Klassiker der Band heran. Was den Songs fehlt ist die Intensität und Tiefe wie es beispielsweise "The Drugs Don't Work" oder "Velvet Morning" hatte. Das Album erscheint dagegen nur mittelmäßig und alles andere als spannend. So bleibt "Forth" leider weit hinter den Erwartungen zurück.

Und auch wenn die Enttäuschung über dieses Album groß ist, so ist es dennoch eine genauso große Freude, dass eine der beeindruckendsten Britpop-Bands der 90er zurückgekehrt ist.


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