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POPCONNECTION - Reviews - The Ape - Nothing But An Underapement
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REVIEWS
The Ape - Nothing But An Underapement

THE APE

Nothing But An Underapement
VÖ: 10.Oktober 2010
Label:
Clouds Hill Ltd.
Autor: Axel Schinkel

Beneidenswert. Da besitzt jemand sein eigenes schickes Studio und daran angeschlossen ein eigenes Label und kann sich nebenbei auch noch an die Arbeit machen, eigene Musik zu schreiben, aufzunehmen und zu produzieren. Die Rede ist von Johann Scheerer, der gemeinsam mit Thies Mynther das Studio Clouds Hill Recordings leitet und seit 2009 gemeinsam mit Sebastian Nagel das daran angeschlossene gleichnamige Label Clouds Hill Ldt. betreibt.

Johann Scheerer und Sebastian Nagel sind es auch, die hinter The Ape stecken und mit "Nothing But An Underapement" nun ihr zweites gemeinsames Werk unter diesem Namen veröffentlichen, nachdem sie 2009 unter ihr ebenfalls gemeinsames Projekt Karamel einen Schlussstrich gezogen haben. Bereits mit dem ersten selbstbetitelten Album "The Ape" bekamen sie gute Kritiken und das wird sich auch beim neuesten Werk mit Sicherheit halten oder gar noch steigern. Denn diesem Album hört man wirklich an, dass man sich auf der Suche nach dem richtigen Sound viel Zeit genommen und alles richtig gemacht hat. Was beim ersten Hören vielleicht hier und da minimalistisch und jazzig improvisiert klingt, erscheint beim zweiten und dritten Durchlauf immer ausgeklügelter und abwechslungsreicher.

Hauptmerkmal der Songs sind vor allem die verschiedenen Gitarreneffekte, die sich stetig steigernden Loops und die treibenden mal simplen und mal sehr vertrackten Drum-Arrangements, die einen in die Songs förmlich hineinziehen. Der Gesang erscheint nahezu als überflüssiges Utensil und wird eher fragmentarisch zum Einsatz gebracht. Das Album im Ganzen zusammenzufassen erscheint sehr schwer, da es von elektronisch anmutenden Dancenummern über atmosphärische Delay-Landschaften bis hin zu balladesken Momenten alles besitzt, was das Musikerherz und das des Musikfans höher schlagen lässt. Wenn man The Ape mit irgendeiner anderen Band vergleichen müsste, was sehr schwer fällt, dann wären sie am ehesten vielleicht noch eine krautige Version der Liars, aber auch das trifft es irgendwie nicht ganz, so dass man, auch wenn man mit Liars nichts anfangen kann, The Ape immer noch etwas abgewinnen kann und auf jeden Fall reinhören sollte.



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