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The 1975 - The 1975 (s/t)

THE 1975

The 1975 (s/t)
VÖ: 06. September 2013
Label:
Polydor (Universal)
Autor: Andreas Kussinger

Das besten an dem Bandnamen ist, dass er neugierig macht, was denn das Jahr 1975 nun so besonders macht, dass sich die Band gleich danach benannt hat. Also, in den NME-Jahrescharts ist Bob Dylan's "Blood On The Tracks" auf Platz 1, Queen veröffentlichen "Bohemian Rhapsody", die Ramones spielen "Blitzkrieg Bop" und Udo Jürgens lässt "Griechischer Wein" auf die Menschheit los. Hm, alles ziemlich zusammenhanglos. Wenden wir uns also wieder der Gegenwart zu, in der The 1975 ihr gleichnamiges Debütalbum vorlegen.

Von den vier Jungs war im Jahr 1975 jedenfalls noch keiner  auf der Welt oder auch nur ansatzweise geplant. Das Quartett macht schon seit Schulzeiten zusammen Musik und schaffte es in den vergangenen eineinhalb Jahren, einen dieser typisch britischen, kleinen Hypes loszutreten. Durch die Veröffentlichung mehrerer EPs und einiger vielversprechender Songs machten sie auf sich aufmerksam und schafften es schließlich, mit ihrem Debütalbum Platz 1 der britischen Albumcharts zu erobern. Einem Quartett aus Manchester, das mit Gitarren und Synthesizern umgehen kann, bringt man ja ein gewisses Grundvertrauen entgegen. Trotzdem ist natürlich interessant, ob ihnen nach den umjubelten EPs dann in voller Albumlänge vielleicht doch die Puste ausgeht.

Das Grundgerüst des Albums bilden natürlich die bereits vorab bekannt gewordenen Songs, von denen vor allem "Sex" und "The City" als großartige Indie-Pop Singles herausragen. Das etwas verspielte "Chocolate" beweist endgültig, dass die vier Briten ein gutes Gespür für  eingängige Melodien haben. Erfreulicherweise finden sich auf dem immerhin 16 Songs umfassenden Album auch ein paar weitere Songs, die hier problemlos mithalten können, zum Beispiel die schönen 80er Jahre Popnummern "Heart Out" und "Settle Down". Musikalisch wollen sich The 1975 in keine Schublade stecken lassen, dabei steht die Schublade, in die sie gehören, doch sperrangelweit offen und nennt sich Indie-Pop. Das ist zur Abwechslung aber mal kein Makel, denn im Gegensatz zu den meisten Veröffentlichungen der letzten Jahre in diesem Segment, klingt das Album frisch und nicht so abgenudelt wie der übliche Einheitsbrei. Auf ganzer Albumlänge hätte man sich vielleicht ein bisschen mehr Rock-Einflüsse wünschen können, denn ein paar düstere Momente hätten dem Album gut getan und verhindert, dass es sich phasenweise dann doch etwas zu chartkompatibel präsentiert.

Benannt haben sie sich übrigens so, weil ihnen die handschriftliche Datumsnotiz '1 June, The 1975' in einem Buch so gut gefallen hat. Das macht den Namen auch nicht besser, aber immerhin ist das tatsächlich das schlechteste an diesem Album.


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