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Richard Ashcroft - Keys To The World

RICHARD ASHCROFT

Keys To The World
VÖ: 20. Januar 2006
Label: Parlophone (EMI)
Autor: Katja Embacher

Man muss schon sagen, er sich Zeit gelassen: Richard Ashcroft, seines Zeichens Ex-Sänger und Mastermind der Band The Verve, hat seinen Fans eine Geduldsprobe abverlangt. Jetzt endlich, nach vier Jahren, meldet er sich mit seinem nunmehr dritten Soloalbum "Keys To The World" zurück. Gut Ding will eben Weile haben. Ein Konzept, das aufzugehen schein, wenn man die erste Singleauskopplung und Vorboten des Gesamtwerks "Break The Night With Colour" hört.

Die Messlatte ist natürlich hoch: Nach den beiden grandiosen Alben "Alone With Everybody" und "Human Conditions", fragt man sich, ob das Drittlingswerk des Briten das hohe Niveau seiner Vorgänger halten kann. Bereits der erste Durchlauf der Platte beweist: Wo Ashcroft drauf steht, da ist auch Ashcroft drin. Keine unangenehmen soundtechnischen Überraschungen, keine missglückten musikalischen Experimente - aber auch keine großartigen Aha-Effekte. Der Ex-Frontmann von The Verve bleibt eindeutig seiner einst eingeschlagenen Singer-Songwriter-Linie treu. Das dies jedoch nicht langweilig oder altbacken sein muss, beweisen die insgesamt zehn Songs auf "Keys To The World".

Gleich zu Anfang bekommt der Hörer ein Schmankerl serviert: "Why Not Nothing" gehört auf der insgesamt eher ruhig gehaltenen Platte zu den wenigen rockigeren Stücken, das sich mit seinem hymnischen Refrain einen Dauerparkplatz im Ohr reserviert. Traurig schöne Balladen wie "Sweet Brother Malcom", "Cry Til The Morning" oder das an "Buy It In Bottles" erinnernde "Words Just Get In The Way" führen dem Hörer die unglaublichen textlichen und kompositorischen Fähigkeiten Ashcrofts vor Augen und Ohren. Absolutes Highlight des Albums ist der Titeltrack "Keys To The World". Das Stück erinnert in seiner Komposition an das wunderbare "Weeping Willow", eines der wohl schönsten Stücke auf den legendären "Urban Hymns" von The Verve.

Mit "Keys To The World" erfindet Richard Ashcroft das musikalische Rad sicherlich nicht neu. Vielmehr stellt das streicherdurchwobene Album eine Fortsetzung seiner beiden Vorgängeralben dar, das vielleicht nicht ganz an die Faszination von "Alone With Everybody" und "Human Conditions" heranragt, die Singer-Songwriter-Qualitäten Ashcrofts jedoch einmal mehr würdig zu vertreten weiß. Der gelungene Abschluss eines musikalischen Triptichons.


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