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Phillip Boa And The Voodooclub - Loyalty

PHILLIP BOA & THE VOODOOCLUB

Loyalty
VÖ: 10. August 2012
Label:
Cargo Records
Autor: Marco Pleil

Manche Dinge ändern sich (Gott sei Dank) nie. Ein Phillip Boa & The Voodooclub-Album ist und bleibt ein Phillip Boa & The Voodooclub-Album! Auch wenn "Phillip's Sonderwünsche und Eskapaden bislang noch so ziemlich jede Plattenfirma an den Rand des Wahnsinns gebracht haben" (Zitat seiner Facebook-Seite), ändert sich durch den Labelwechsel zu Cargo Records und die erneute Wahl anderer Produzenten nicht wirklich viel im Boa-Universum. Außer vielleicht, dass die Vorab-Single und der Titelgeber des neuen Albums, "Loyalty", erstmals nur als Download erschienen ist. Eine der schönsten Boa-Singles der letzten Jahre übrigens! Das ist aber auch der einzige Kompromiss, den Boa eingegangen ist.

Die Produktion von David Vella und Ian Grimble (u.a. Manic Street Preachers, Bauhaus) gibt dem Sound mehr Ecken und Kanten als dem Vorgänger "Diamond Falls", und der neue Live-Gitarrist Oliver Klemm (ehemals bei den bis heute sträflich unterschätzten Pendikel an den Saiten) hinterlässt ebenfalls deutlich seine schroffen Spuren. "Black Symphony" ist zwar nicht der gewohnt starke Album-Opener, aber dafür winkt "Want" mit einem Zwinkern der eigenen Punk-Vergangenheit hinterher. Mit "Til The Day We Are Both Forgotten" gibt's eine tolle New Order "Turn"-Referenz und bei "Lobster In The Fog" rollbollert der Sequenzer-Bass fast wie bei Nine Inch Nails, wo Co-Produzent Brian Viglione (auch Schlagzeug auf dem Album) ebenfalls in Lohn und Brot stand.

Fazit: "Loyalty" ist wieder eine Steigerung zum zwischendurch etwas schwächelnden 2009er "Diamond Falls". Der geneigte Fan bekommt überdurchschnittlich gute Kost mit den gewohnt geschätzten Trademarks, sowie dem ein oder anderen neuen Track für's Mixtape. Aber neue Fans wird Meister Boa mit "Loyalty" wohl keine (mehr) gewinnen. Vielleicht muss und soll das auch gar nicht so sein. Das Independent-Urgestein zieht mit dem Voodooclub seit Jahren seinen Schuh kompromisslos durch. Dafür kann man ihn kritisieren, aber auch respektieren. Phillip Boa ist und bleibt ein unverwüstliches Original, und davon haben wir in der deutschen Musikszene leider viel zu wenig! Respekt wieder mal!



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