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The Pains Of Being Pure At Heart - Belong

THE PAINS OF BEING PURE AT HEART

Belong
VÖ: 25. März 2011
Label: Play It Again Sam
Autor: Katja Embacher

Frönten The Pains Of Being Pure At Heart auf ihrem selbstbetitelten Debüt noch dreampop-geschwängerten Shoegaze, so flirten sie auf dem Nachfolger "Belong" mit indieeskem 90er-Gitarrensound. Irgendwo zwischen noisy und harmonisch bewegt man sich schnurstracks in Richtung Pop - ohne dabei jedoch zu verniedlichen oder zu verflauschen.

Um dem Ganzen den perfekten Rahmen zu geben rekrutierten TPOBPAH für ihren zweiten Longplayer das britische Produzentenduo Flood/Moulder, das bereits den Smashing Pumpkins, NIN oder Depeche Mode den letzten Schliff verpasste. Wen wundert es da, dass "Belong" des Öfteren an die siamesischen Träume eines Billy Corgan erinnert? Trotz dieses Umstandes bleibt das musikalische EKG des New Yorker Quartetts dasselbe, nur die Ausschläge variieren. Während der Opener "Belong" unverhohlen wie energetisch in Richtung Pumpkins schielt, hätte "Girl Of 1.000 Dreams" auch noch der Feder Tim Wheelers entspringen können. Dazwischen liebäugeln Tracks wie "Heart In Your Heartbreak", "Even In Dreams" oder "Too Tough" mit dem typischen Sound von The Pains Of Being Pure At Heart und sorgen für Vertrautheit. Erneut erliegt man dem Charme Kip Bermans verträumten Gesangs, großer Synthesziser-Sequenzen und bittersüßer Texte. TPOBPAH behaltenden mit "Belong" den Finger an der Aorta des Hörers, überprüfen die Vitalfunktionen und legen zugleich das Pflaster auf die Wunde, die darunter klafft.

"Belong" ist für The Pains Of Being Pure At Heart die logische Konsequenz und Fortführung ihres Erstlings. Ein Album, das die Flucht nach vorn antritt und dabei den Rückblick auf vergangene musikalische Ären nicht scheut, sondern forciert. Erneut entlockt man der älteren Fan-Generation ein nostalgisches Seufzen und sorgt für einen Aha-Effekt bei den jungen Musikpadawanen. TPOBPAH konzentrieren alle Energie auf die Reflektorschilde und beschützen damit jenen kleinen Kosmos, den sie sich vor zwei Jahren geschaffen haben. Möge die Macht mit ihnen sein.


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