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Ken Stringfellow - Danzig In The Moonlight

KEN STRINGFELLOW

Danzig In The Moonlight
VÖ: 05. Oktober 2012
Label:
Lojinx
Autor: Andreas Kussinger

Wenn es bei dem Namen Ken Stringfellow nicht sofort 'klick' macht und man auch nach kurzem Überlegen noch nicht so recht weiß, mit wem man es zu tun hat, ist das verzeihlich. Wenn man sich die Vita des gebürtigen Amerikaners dann etwas genauer ansieht, findet man aber schnell die eine oder andere Band, die man kennt. Am meisten Einfluss hatte er sicherlich bei seiner ersten Band The Posies, mit der er in den 1990ern zumindest einige Kritiker überzeugen konnte, auch wenn der ganz große Erfolg ausblieb. Danach war er als Produzent und Studiomusiker für zahlreiche andere Bands tätig, unter anderem war er mit Big Star unterwegs und an mehreren REM-Alben und Tourneen beteiligt. Trotz der vielen Projekte bleib schließlich noch Zeit für ein paar Soloalben. "Danzig In The Moonlight" ist nun sein vierter Alleingang.

Fünf Jahre Entstehungszeit hat die Platte hinter sich. Das Ergebnis lässt sich stilistisch nicht auf einen einzigen Nenner bringen. Die Einflüsse sind vielfältig und decken gleich mehrere Epochen und Genres ab. Viel Abwechslung, von 80er-Rockoper bis zum Country-Song, findet sich auf dem Album. Der rote Faden, der alles irgendwie zusammenhält, kommt Stringfellow allerdings gleich mehrmals abhanden. Was bleibt ist daher leider nicht der Eindruck, ein stimmiges Album in Händen zu halten, sondern vielmehr eine lose Aneinanderreihung verschiedener Ideen. Großartige Songs wie "Superwise" und "Shittalkers" wechseln sich ab mit ein paar Stücken, die schon beim zweiten Durchhören zum weiterdrücken animieren. Unter den insgesamt 14 Songs befinden sich aber genug Perlen, um die paar eher eigenartigen Kompositionen wie "4am Birds" auszugleichen.

"Ich denke, der Hörer wird sich erst einmal durchbeißen müssen, aber das ist ja auch völlig in Ordnung", sagt Stringfellow selbst dazu. Stimmt, aber vielleicht behält er ja auch Recht mit der Prognose, dass man der Platte nur ein paar Anläufe mehr geben muss, um allen 14 Songs etwas abgewinnen zu können.


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