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Kate Nash - My Best Friend Is You

KATE NASH

My Best Friend Is You
VÖ: 23. April 2010
Label: Polydor (Universal)

Autor: Marc Philipp Meyer

Kate Nash bringt ihre zweite Platte zufälligerweise genau zur richtigen Zeit raus und beweist nur allzu deutlich, warum es lohnt, sich an ihr zu orientieren. Nicht ohne Grund klingt unser Oslo-Star wie eine Kopie der Sängerin mit feinstem Cockney-Accent. So wird Indie zum Mainstream. Doch dass Nash trotz bester Chart-Platzierungen und Explicit Lyrics Indie bleibt, zeigt sie deutlich auf ihrem neuen Album "My Best Friend Is You", dass mit jedem weiteren Hören auch immer mehr zu Deinem neuen besten Freund werden kann.

Es ist schon beeindruckend wie geschickt Nash eine Symbiose aus Pop-Ohrwürmern und musikalisch experimentellem Nerdism schafft. Den hört man besonders bei "I Just Love You More", das in bester Sonic-Youth-Manier davon prescht, bevor Nash zum ekstatischem Geschrei-Finale ausholt und an dieses Stück die Popnummer und Single "Do-Wah-Doo" anschließt. Unterschiedlicher, abwechslungsreicher und trotzdem authentischer geht nicht! Egal was diese Frau anpackt, sie bleibt sich treu. Sicher liegt auch das wieder an ihrem individuellen Gesang, bzw. brillantem Sprechgesangsstil. Dieser kulminiert im "Mansion Song" und einem überaus emotionalem Spoken Word Intro, in dem sie mit zwingenden Rhyme-Skills überzeugt und in knapp zwei Minuten einen Abgesang an alle sich dem Showbusiness verkauften zweitklassigen Musik-Luder ablässt. Und das macht dieses Mädchen so wunderbar, so unberechenbar und so gefährlich. Man kann förmlich spüren, wie liebestrunken oder wütend sie sein musste, als sie diese Stücke im Studio eingesungen hat. Das fesselt. Überhaupt ist "My Best Fiend Is You" ein sehr emotionales und besonders ehrliches Album, in dem Nash über Vertrauen, Sexismus, Homophobie und Liebe singt und diese Themen ebenso facettenreich musikalisch verarbeitet.

Produziert vom Ex-Suede-Gitarristen und Duffy-Produzenten Bernard Butler, ist Nash's Zweitwerk ein überaus Überraschendes. Von Retro-Soul und Folk bis hin zum Indie-Punk und prätentiösen Pop findet sich alles auf 13 Songs, die beweisen, warum Nash gerne das Vorbild sein darf.



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