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POPCONNECTION - Reingehört - Kasabian - The West Ryder Pauper Lunatic Asylum
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REVIEWS
Kasabian - The West Ryder Pauper Lunatic Asylum

KASABIAN

The West Ryder Pauper Lunatic Asylum
VÖ: 05. Juni 2009
Label:
Columbia (Sony BMG)
Autor: Tobias Basse

Nach zwei Jahren ist endlich ein neues Album von Kasabian auf dem Markt. Das verflixte dritte Album werden Kasabian gerne zitiert. Das Ablum an dem eine Band schließlich gemessen wird, wo sie steht und wie sie sich entwickelt hat. "The West Ryder Pauper Lunatic Asylum" ist für viele eine positive Überraschung. Kasabian selbst wollen ihr neues Album als Konzeptalbum verstanden wissen, als eine Art Soundtrack zu einem noch nicht gedrehten Film. Der Name stammt von einer ehemaligen Psychiatrie für sozial schwächer gestellte Menschen, die heutzutage Filmschauplatz für verschiedene Dreharbeiten ist. Die Psychothematik fällt einem schon bei der Betrachtung des Albumcoverfotos auf.

Abgesehen von dieser durchdachten Konzeptidee haben Kasabian mit ihrem dritten Album ein echtes "Entdecker"-Album geschaffen. Bei jedem erneuten Hören entdeckt man neue dahin fliegende atmosphärische Chöre, treibende elektroanmutende Beats, die durch ruhige Shuffle Parts unterbrochen und mit verschiedenartigsten Gesangsexperimenten untermalt werden. Ich hab in der letzten Zeit keine Platte gehört, die eine solche Vielfalt von Songstrukturen und Sounds dem Hörer bietet. Einfach gestrickte Mitgröllhits wie zuletzt von den Kaiser Chiefs zum Erbrechen ausgereizt oder in der Hitsingle "Dance With Somebody" Mando Diaos in Perfektion präsentiert, findet man unter den 12 Songs von "The West Ryder Pauper Lunativ Asylum" einfach nicht. Meine ersten Vergleichsgedanken waren zum Beispiel Charlatans, Radiohead, Beastie Boys, Gorillaz und Blur. Aber mit einer simplen Aufreihung von Vergleichen zu anderen Bands wird man dieser Platte nicht gerecht. Es ist ein eigenständiges Werk, in dem viel Liebe, Fleiß, großes musikalisches Arrangement und experimentierfreudige Kreativität steckt. So startet das Album mit einer vor Kraft strotzenden Nummer ("Underdog"), die zusammen mit der Sixties-Rocknummer "Fast Fuse" wohl demnächst öfter mal in Clubs zum Tanzen einladen wird. "Fast Fuse" zeigt, dass man manchmal nicht mehr braucht, als ein nach vorne gehendes Gitarrenthema im Sechziger-Jahre-Gewand, vereinzelte "Psychochöre" und einen sich durch rhythmische Vielfalt und ausgeklügelter Intonation auszeichnenden Gesang, um ein begeisterndes Musikstück zu schreiben.

Kasabian scheinen ihren Job als Musiker ernst zu nehmen und sind in der Lage ihrem Zuhörer gute Musik zu bieten.


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