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Kaiser Chiefs - Off With Their Heads

KAISER CHIEFS

Off With Their Heads
VÖ: 17. Oktober 2008
Label:
Polydor (Universal)
Autor: Marc Philipp Meyer

NaNaNaNaNaa, nur keine falschen Erwartungen vortäuschen. Dies ist die neue Chiefs-Platte und sie ist gar nicht so schlecht, wie viele es nach "Yours Truly, Angry Mob" erwartet hätten! Ob es nun cool ist, diese Kapelle zu mögen, oder ob es cool ist, "to know nothing" - es ist scheißegal! Denn diese neue Platte ist fast des Kaiser's bestes Stück und es überzeugt auf ganzer Linie – das ist cool! In dem Sinne: "Never Miss A Beat" und die Single genießen!

Was anderes durfte man beim neuen Album auch kaum erwarten, denn schließlich hatten die Kaiser Chiefs mit Mark Ronson und Eliot James diesmal die Creme de la Creme als Produzententeam am Start. Aber damit nicht genug: Als I-Tüpfelchen holte man sich zusätzlich noch Andy Wallace (Nirvana, LCD Soundsystem, Foo Fighters) und Cenzo Townshend (New Order, Snow Patrol) zum Abmischen mit ins Boot. Da konnte soundtechnisch nichts anbrennen und tut es auch nicht. Neben abwechslungsreicheren Songstrukturen und breiterer Instrumentierung, besitzt dieses Album einen besonderen Pop-Spirit, der bewegend und nicht kitschig klingt. So ist eine Nummer wie "Like It Too Much" zwar ein echtes Pop-Kaleidoskop - aber dafür eines der Guten. Viele Songs dieser Platte sind ein Mix aus gutem Britpop, Eighties-New-Wave und 60s Soul. So schmeißen die Kaiser Chiefs jetzt sogar nette Streicherarrangements auf den Markt, ohne dass es pathetisch klingt. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass David Arnold, der schon für die James-Bond-Scores verantwortlich war, hier seine Arrangiertechniken zur Verfügung stellt. Ohnehin schien bei der Produktion dieser Platte die Tür weit offen gestanden zu haben, denn so viele Gäste hatten die Kaiser Chiefs noch auf keinem Album. Für die Piano-Pop-Nummer "Always Happens Like That" werden also Lily Allen und die Mädels des New Young Pony Clubs für Gesänge und Backings eingeladen und bei dem Disco-Wave-Kracher "Half The Truth" füllt der britische Rapper Sway die ein oder andere Lücke mit seinen Sprechgesängen. Das verspricht Abwechslung. Das Konzept geht auf.

"Off With Their Heads" ist ein gelungenes drittes Album und es ist ein POP-Album durch und durch. So findet sich mit "Remember You're A Girl" sogar eine harmonisch gelungene Ballade. Man kann sagen, die Jungs aus Leeds gingen für dieses Album einen Schritt zurück in Richtung "Employment" und gleichzeitig drei Schritte nach vorne. Manchmal kommen einige Songs vielleicht zu verpoppt daher, aber wenn man Hits, wie "Can't Say What I Mean" hört, darf man wirklich behaupten, dass die Kaiser Chiefs zu den großen Bands dieser Zeit gehören. Bleibt festzuhalten: "Never Miss A Beat"!


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