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POPCONNECTION - Reingehört - Julian Casablancas - Phrazes For The Young
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REVIEWS
Julian Casablancas - Phrazes For The Young

JULIAN CASABLANCAS

Phrazes For The Young
VÖ: 30. Oktober 2009
Label:
Sony Music
Autor: Jenny Schnabel

Nachdem sich fast alle seine Bandkollegen mal mehr mal weniger spektakulären Soloprojekten gewidmet haben - Drummer Fabrizio Moretti mit Little Joy, Nikolai Fraitures mit Nickel Eye und Albert Hammond Jr. mit zwei Soloalben - legt nun auch The Strokes-Frontmann Julian Casablancas sein erstes Soloalbum vor. "Phrazes For The Young" heißt der mit acht Songs bestückte Longplayer, der in den letzten zwölf Monaten unter der Regie der Produzenten Jason Lader (System Of A Down, Coldplay, Jay-Z u.a.) und Mike Mogis (Bright Eyes, The Faint, Lightspeed Champion etc.) in Los Angeles, New York und Nebraska entstanden ist. Alle Songs des Albums stammen aus der Feder von Casablancas selbst.

Strokes-Fans könnten beim ersten Hördurchgang allerdings ein wenig irritiert sein, denn ein viertes Strokes-Album ist "Phrazes For The Young" nicht. Julian Casablancas löst sich auf seinem Solodebüt fast völlig vom typischen Sound seiner Hauptband und beschreitet einen neuen unabhängigen Weg. Bereits der Opener "Out Of The Blue" zeigt deutlich, wohin die musikalische Reise in den nächsten 40 Minuten gehen wird. Dominierten bei den Strokes die Gitarren, so geben auf "Phrazes For The Young" überwiegend Synthesizer- und Keyboard-Sounds den Takt an mit einigen Ausfügen in Folk- und Country-Gefilde ("Lodlow St.", "4 Chords Of The Apocalypse"). Zwei Verbindungspunkte zu den Strokes gibt es dennoch auf dem Album; und zwar Casablancas unverwechselbarer Gesang und sein songschreiberisches Talent, das er auch bei seinem Soloausflug nicht verlernt hat.

"Phrazes For The Young" wirkt wie eine Art musikalische Selbstverwirklichung Casablancas, bei der er seinem Ideenreichtum und seiner Experimentierfreude freien Lauf lassen kann. Hier wird vieles ausprobiert, ohne sich dabei aber in einem kreativen Wald zu verlieren. Vielmehr ist dadurch ein sehr abwechslungsreiches Album entstanden, das genau so klingt, wie ein Soloalbum klingen sollte: Nämlich emanzipiert vom Sound der Hauptband, jedoch ohne dabei die musikalischen Wurzeln zu verleugnen.

"Phrazes For The Young" ist ein Album, das vielleicht nicht jedem auf Anhieb gefallen wird. Aber es ist auch ein Album auf dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt und das am Ende dann doch durch seine Vielseitigkeit und das songschreiberische Talent von Julian Casablancas besticht.


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