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I Like Trains - The Shallows

I LIKE TRAINS

The Shallows
VÖ: 11. Mai 2012
Label:
ILR
Autor: Sascha Brozewski

Die Band aus Leeds bestand ursprünglich aus einem Duo. Drei Kommilitonen stießen dazu und veröffentlichten unter dem Namen I Like Trains 2007 ihr Debüt. Tatsächlich handelt es sich beim Bandnamen um ein gemeinsames Steckenpferd. So tritt das Quintett live beispielsweise in Lokführeruniformen auf. Doch schon mit ihrem zweiten Album finden sie zumindest außerhalb Großbritanniens kaum noch Anklang. Selbst im Heimatland hielten sich Begeisterungsstürme in Grenzen. Vielleicht liegt es an ihrer schwermütigen Art und Weise. Mit ihrem neuen Album "The Shallows" präsentieren sie sich noch mal eine Portion düsterer als auf ihren Vorgängeralben.

I Like Trains besingen hauptsächlich historische Begebenheiten und Persönlichkeiten. Sie bewegen sich mit ihren sinisteren, vierminütigen Stücken vorzugsweise zwischen Rock und Shoegaze. Ich bin überwältigt, ob der gleichbleibenden Songs. Monotonie kann schön sein. Im Fall der Zugliebhaber ist man allerdings dazu geneigt, diese These zu wiederlegen. Einfallslos bis zum Anschlag plätschern ihre neun Lieder daher. Es ist unglaublich, dass vier Minuten Musik sich wie Kaugummi ziehen können. Aus musikalischer Kurzweile wird leider eintöniger, langweiliger Zeitvertreib, den kein Mensch braucht.

Es ist ein eigenwilliges Potpourri aus monophonen Melodiebögen und Klangflächen. Überzeugen kann man sich davon gleich bei den ersten drei Liedern des Albums "Beacons", "Mnemosyne" und "The Shallows". Vom Opener "Beacons" bis zum Schlussakkord "In Tongues" versinkt das Album nicht mal mehr im Mittelmaß. Besonders Gesang, Gitarre und Synthesizer klingen, als würden sie sich langweilen, weil sie sich selbst kaum zuhören und leiden können. Dazu passt dann auch, dass die sich aufbauende Dissonanz während des letzten unspektakulären Stückes nicht aufgelöst wird, als wolle man schlicht im Erdboden versinken.



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