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REVIEWS
Eugene McGuinness - The Invitation To The Voyage

EUGENE MCGUINNESS

The Invitation To The Voyage
VÖ: 03. August 2012
Label:
Domino Records
Autor: Katja Embacher

Das Genie von heute hat's nicht leicht. In Zeiten, in denen die Welt glaubt, alles bereits schon gesehen und gehört zu haben, wird es schwierig, seinen persönlichen Stil zu definieren. Was also macht der juvenile Genius? Er pickt sich das Beste vergangener Tage heraus, projiziert es in die heutige Zeit und drückt dem Ganzen seinen eigenen Stempel auf. So geschehen bei "The Invitation To The Voyage", dem zweiten Album von Eugene McGuinness.

Es würde wohl niemanden wirklich verwundern, wenn McGuinness auf seiner nächsten Tour den Van gegen eine TARDIS tauschen und die Besucher mit den Worten "Quiffs are cool!" begrüßen würde. Mit Tolle und Lederjacke begibt sich der junge Brite auf eine musikalische Zeitreise und vereint auf kühne Art und Weise die verschiedensten Elemente des Pops miteinander. Der Opener "Harlequinade" verbindet die synthiegeprägte Musiklandschaft der 80er mit 90er Britpop á la Blur. "Sugarplum" macht einen Abstecher in die Disco-Gefilde der 70er. "Lion" katapultiert die rotzige Rockabilly-Energetik der 50er in das 21. Jahrhundert. Das samtige Schwofgefühl dieser Zeit dagegen transportieren das auf Rumba-Rhythmik basierende "Concrete Moon" oder das Titelstück "Invitation To The Voyage". "Shotgun" sorgt mit seinem Peter Gunn-Sample für einen spannungsgeladenen Hauch von James Bond.

"The Invitation To The Voyage" ist eine musikalische Reflektion. Retrospektiv: Ja. Reproduktiv: Nein. Eugene McGuinness bedient sich zwar der Werkzeuge, die ihm Generationen von Musikern zuvor an die Hand gegeben haben,  ihre Werke kopiert er jedoch nicht. Stattdessen fügt er die Bausteine neu zusammen, sodass am Ende seine eigene musikalische Skulptur entsteht. "The Invitation To The Voyage" überrascht Skeptiker mit der Erkenntnis, dass man aus alt nicht nur neuwertig, sondern auch neuartig machen kann. Insbesondere jene, die gern behaupten, alles bereits zu kennen oder gehört zu haben.



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