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Eight Legs - Searching For The Simple Life

EIGHT LEGS

Searching For The Simple Life
VÖ: 01. Februar 2008
Label:
Weekender Records
Autor: Andreas Kussinger

Der beachtliche Output an neuen Indiepop-Bands aus dem Vereinten Königreich kommt auch 2008 nicht zum Erliegen, wie das Debutalbum der Eight Legs beweist. Nachdem die vier Kinder der Shakespeare-Heimat Stratford-Upon-Avon hierzulande im vergangenen Jahr als Vorband der Pigeon Detectives auf sich aufmerksam machten, liegt nun das Erstlingswerk "Searching For The Simple Life" im Plattenregal.

In Zeiten wie diesen wird einem ein Plattenvertrag nicht mehr an jeder Ecke angeboten, deshalb müssen neue, innovative Wege gegangen werden, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Eight Legs haben eine ganz originelle Variante gewählt und ließen sich einfach mal von einem befreundeten Model bei Dior als musikalische Untermalung für die neue "Dior Homme" Kollektion ins Gespräch bringen. Mit Erfolg, wie die weitere Geschichte zeigt. Dior war begeistert, Weekender Records auch, das Ergebnis ist das elf Songs umfassende Debütalbum "Searching For The Simple Life".

Sänger Sam Jolly lässt keine Gelegenheit aus zu betonen, dass sich seine Gruppe ungern mit anderen aktuellen Bands vergleichen lässt. Schließlich klängen seine Eight Legs absolut einzigartig, was anderes würden allenfalls faule Journalisten behaupten. Nunja, muss er ja sagen, der gute, aber natürlich klauen auch die Eight Legs alles, was nicht niet- und nagelfest ist, und basteln daraus wieder ihren irgendwie ganz eigenen Sound. Und der ist, man muss es zugeben, gar nicht mal so schlecht.


Das Album beginnt mit "Wear That Shirt", einer schnellen, dreckigen Fußballhymne, die passenderweise mit Stadionatmosphäre unterlegt ist. Hört sich so gar nicht nach "Dior Home Sommerkollektion" an, gut so. Damit ist es aber auch der einzige Song, der sich von den anderen in irgendeiner Weise abheben kann, die übrigen zehn Songs könnte man ebenso gut auf ein The Cribs- oder Pigeon Detectives-Album kopieren, kaum jemand würde sich daran stören. Mit "Pass The Bucket" und "Blood. Sweat. Tears." warten allerdings noch zwei besonders schöne Exemplare dieser 08/15-Indiepop-Songs, deren Halbwertszeit etwas über der des gesamten Albums liegen könnte. Ansonsten gilt, wie so oft - kein Album für den Rockolymp, aber gute, solide Arbeit. In einem halben Jahr wird wohl niemand mehr über die Eight Legs reden, bis dahin kann man aber eingie Freude mit einem guten Album haben.


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