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Dial M For Murder! - Fiction Of Her Dreams

DIAL M FOR MURDER!

Fiction Of Her Dreams
VÖ: 14. August 2009
Label:
Tapete Records
Autor: Michael Döringer

Schon wieder ein neues Solo-Projekt von Paul Banks? Könnte man meinen, denn beim ersten hören klingen Dial M for Murder! nach einer tanzbaren Lo-Fi-Version von Interpol. Die zwei jungen Schweden darauf zu reduzieren wäre aber zu kurz gegriffen und ist auch nicht negativ gemeint. Nachdem sie Ende 2008 mit einer Single in Kennerkreisen bereits für Furore gesorgt haben, liefern sie nun mit ihrem Debüt "Fiction Of Her Dreams" ein sattes Stück Retro ab. Die Referenzen hört und sieht man, Inspiration wird aus der Post-Punk- und Dreampop-Ästhetik von Joy Division und den Chameleons bis heute geschöpft. An Begriffe wie "ausgelutscht" denkt man da gar nicht, wenn das Ganze so überzeugend gemacht ist wie hier.

Um noch mal den Vergleich zu Interpol zu ziehen: Wie jenen gelingt es Dial M For Murder!, innerhalb eines ziemlich düsteren Rahmens eine wohltuende Vielfalt einzubringen und den Bogen zu spannen zwischen schwermütigen und in gewisser Weise upliftenden Songs. Mit einem typisch reduzierten Setup, bestehend aus Gitarre, Bass, altem Synthesizer und einem wohl noch älteren Drumcomputer erschaffen sie ihre eigene Interpretation der 80er: Analog, dreckig, monoton und zugleich ansteckend melodiös. Abgerundet wird dieser – Verzeihung – geile Sound von einer verhaltenen und doch kraftvollen Stimme, die nicht gerade von der Sonnenseite des Lebens erzählt. Wie erwähnt bietet die Platte beides: Nummern, bei denen man sich nur noch unter der Bettdecke vergraben möchte ("NYC", "You Said") und solchen, die auch im Club vorstellbar wären ("Hell No", "Do You Think So? I Don't", "The Mourning Comes The Morning After"). Letztere sind definitiv die Highlights des Albums.

Sicherlich ist auch "Fiction Of Her Dreams" alles andere als progressive, moderne Rockmusik. Sei's drum, es klingt verdammt gut und hat nicht nur einen eigenen Stil, sondern auch Stil im allgemeinen. Deswegen: Daumen hoch!


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