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Chikinki - Brace, Brace

CHIKINKI

Brace, Brace
VÖ: 16. November 2007
Label:
Weekender Records 
Autor: Michaela Wicher

Winter plus Regenschmuddelwetter plus Weihnachtsmarkt-Wahnsinnige, die die Stadt überfluten gleich Depressionen. Doch dem kann man zumindest ansatzweise entgegen wirken; und das geht ganz einfach: Man nehme das neue Chikinki-Album "Brace, Brace". Zum Abreagieren eignen sich eindeutig "Lies Over My Eyes" und der Nachfolger "Let It Go". Doch jetzt ist erst mal ein einigermaßen chronologisches Vorgehen angebracht.

Also, Einleitung: Chikinki haben als Live-Turbo-Band sicherlich bei dem einen oder anderen bereits einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. Diesen auf einem Medium eins zu eins zu verewigen ist sehr schwierig, da die Band auf der Bühne was Ausdrucksvermögen und Performance betrifft, einfach grandios ist. Aber der Eindruck, den das Album hinterlässt, ist auch ganz und gar nicht ohne.

Nun zum Hauptteil: Der Opener "Sunrise" lässt oben genannte Depression auch im Nu verschwinden und befördert einen schon mal im Gedanken auf die Tanzfläche. Besonders positiv fällt hier der Background-Gesang auf, die Synthies finden gekonnten Einsatz. Danach wird es ernster, aber nicht erdrückend. Bei "You Said" wird deutlich, dass Chikinki mehr drauf haben als einen treibenden Beat auf die Beine zu stellen, und zwar das Vermögen, dass vielleicht sogar Englisch-Muffel geneigt sein könnten, dem Text Aufmerksamkeit zu schenken. Ein Schwerpunkt liegt bei "Brace, Brace" auf dem Beziehungskontext, was sich sowohl bei "You Said" als auch bei "A Little Time" zeigt. Mit "Thrill" verlassen Chikinki diesen Kontext nicht, drehen musikalisch aber auf, indem sich ruhigere Passagen mit schnelleren abwechseln. Insgesamt ist das Album ruhiger als die Songversionen, die die Band in den Live-Shows spielt, aber das ist schließlich nicht ungewöhnlich. Der Anteil an ruhigen Songs nimmt kein Übermaß an, vielmehr gelingt es Chikinki den Hörer mit ungewöhnlichen instrumentalen Einsätzen und dem Aufdrehen an Tempo zu überraschen.

Schluss: Festzuhalten bleibt, dass darauf ebenso absolute Perlen, wie zum Beispiel "You Make It Look Easy", wie auch "Rock-Elektro-Disco-Clash-usw."-Kracher befinden, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Zudem kommt "Brace, Brace" an einigen Stellen ziemlich verwegen daher.


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