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Charlotte Hatherley - New Worlds

CHARLOTTE HATHERLEY

New Worlds
VÖ: 16. Oktober 2009
Label: Little Sister Records
Autor: Marc Philipp Meyer

Sie ist die damalige Gitarristin von den wunderbaren Ash und dies ist ihr schon drittes Soloalbum. Fakt ist, dass Charlotte Hatherley eine fantastische Gitarristin ist, die auf "New Worlds" viele neue innovative Ideen miteinander verbindet. Was man allerdings vermisst, ist das besondere Händchen zum Songwriting mit dem gewissen Ohrwurmcharakter, den man bei Ash so liebt. Klar, so ein Vergleich ist immer doof, da Charlotte jetzt etwas anderes macht und auch machen möchte, aber dennoch wird sie diesen Schatten so schnell nicht loswerden. Dafür war ihre damalige Band mit über 10 Millionen verkauften Alben zu berühmt und ihre Rolle zu dominant. Aber zurück zur Platte:

Jeder Song beginnt stark und spielt mit tollen Gitarrenlicks. Dazu die einfühlsame Stimme von Charlotte Hatherley, die besonders im Chorus des Openers "White" zur Geltung kommt. Eine ganz neue Seite zeigt das beste Stück der Platte "Alexander". Sehr melancholisch und einfühlsam ist dieser Song, der Gänsehaut vermittelt und dir an kalten Wintertagen eine warme Umarmung schenkt. Ich frage mich nur, ob dieser Song nicht noch besser wäre, wenn man das angerockte Ende weggelassen hätte. Denn dies passt nicht zum Song und genau dies ist das häufigste Problem am aktuellen Songwriting. Man hat manchmal das Gefühl, es seien mehrere Songs in Einen zusammengepackt worden. Und dies zeigt mal wieder das Pop Minimalismus braucht. Aber vielleicht will Charlotte so wenig Pop sein wie die andere deutsche Charlotte im Medienbusiness, die aber trotzdem Popkulturromane schreibt, die über die Popgrenze "rochen".

Zurück zum Thema: Was überzeugt sind die tollen Ideen. So mischen sich in "Straight Lines" 70 Jahre Hardrock-Gitarren mit dem Indierock der Neuzeit. Vielleicht sind dies die musikalischen neuen Welten. Interressant ist es allemal, wenn Chralotte bei "New Worlds" die Indie-Disco tanzen lässt und sich bei "Firebird" avantgardistisch auslässt, bevor sie bei "Little Sahara" mal eben 30 Jahre in Sachen Sound und Ausdruck zurückgeht. Neben dem schrecklich 80s beeinflussten "Full Circle" legt Charlotte Hatherley mit "Wrong Notes" aber noch ein wunderbar finales Stück hin, was wieder für die farbenfrohe Abwechslung dieser Platte spricht. Wer also Abwechslung braucht...


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