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Carl Barat - Carl Barat (s/t)

CARL BARÂT

Carl Barât (s/t)
VÖ: 01. Oktober 2010
Label:
Pias
Autor: Jenny Schnabel

Nach zwei Libertines-Alben und zwei Dirty Pretty Things-Alben beschreitet Carl Barât nun Solopfade. Die Erwartungen hinsichtlich seines Alleingangs waren im Vorfeld natürlich groß. In der Vergangenheit hatte man Barât doch eher an der Seite seines Ex-Libertineskollegen Pete Doherty wahrgenommen. Carl Barât stand dabei jedoch immer ein wenig im Schatten des Enfant terrible, denn es war Pete Doherty, dem die meiste Aufmerksamkeit zu teil wurde. Auch die Werke von Barâts Nachfolgeband Dirty Pretty Things fanden nur geringe Beachtung im Gegensatz zu Doherty's Babyshambles. Aus diesem Schatten will Barât nun heraustreten und versucht sich mit seinem selbstbetitelten Solodebüt zu emanzipieren und sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken.

Mit dem Sound seiner beiden Vorgängerbands hat sein Soloalbum nichts mehr gemein. Barât verlässt die alten Libertines- und Dirty Pretty Things-Pfade und beschreitet neue musikalische Wege. Die Gitarren rücken dabei in den Hintergrund, stattdessen setzt Carl Barât auf aufwendige Arrangements mit Piano, Streichern und Bläsern. Seine Songs über Themen wie Freundschaft und verlorene Liebe sind dabei stellenweise geprägt von einer Mischung aus bittersüßer Romantik (
"Carve My Name"), Theatralik ("Shadows Fall"), Varietee ("The Magus") und gar kabarettartigen Anlehnungen ("The Fall").

Doch trotz aller Versuche, seine songwriterischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sich freizustrampeln, kann sich Barât jedoch meistens leider nur knapp über Wasser halten. Sicher weiß der ein oder andere Song zu gefallen, aber auf gesamter Albumlänge präsentiert sich das Solodebüt dann doch nur als durchschnittliches Werk, dem es an zu vielen Stellen an der nötigen Durchschlagskraft fehlt. Am Ende lässt das Album den Hörer unbefriedigt mit einer gewissen Enttäuschung zurück. So sehr man es Barât auch gewünscht hätte, endlich aus dem Schatten von Pete Doherty herauszutreten, so wird dieses Album wohl eher nicht dazu beitragen. Wahrscheinlich wird das Album eher untergehen als die gewünschte Aufmerksamkeit auf seinen Urheber zu lenken.


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