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Buffalo Tom - Skins

BUFFALO TOM

Skins
VÖ: 04. März 2011
Label: Scrawny Records

Autor: Marco Pleil

Irgendwann kamen sie alle wieder, die Helden meiner Jugend: Die Lemonheads, Dinosaur Jr., die Pixies (wenn auch vorerst nur für Konzerte), letztes Jahr Superchunk und irgendwo mittendrin veröffentlichten auch Buffalo Tom 2007 nach neun Jahren mehr oder weniger (Zwangs-)Pause ein neues Album. Aber "Three Easy Pieces" litt unter den gleichen Symptomen wie eigentlich alle Platten des Bostoner Trios. Im übermächtigen Schatten von Generationskollegen wie J. Mascis & Co. erspielten sich Buffalo Tom trotz kleiner Hits wie "Velvet Roof" über die Jahre meist unauffällig, skandal- und yellowpressfrei ihre überschaubare Fangemeinde. Der grosse Durchbruch hat nie stattgefunden.

Drei Jahre nach "TEP" nun das neue Album "Skins". Beim Opener könnte man schon fast meinen (und nach der zarten Altersträgheit der letzten Outputs auch hoffen) Buffalo Tom wollen ein zweites "Let Me Come Over" anzetteln. "Arise, Watch" ist ein sanfter Midtempo-Rocker mit grossartiger Gesangsmelodie, "Taillights Fade" lässt grüssen! Von den ersten Tracks an herrscht wieder das, was ich in den letzten Alben Buffalo Toms vermisst habe: Eine Unruhe, ein Müssen statt Können, das sich auch im etwas offensiveren, will nicht sagen, "modernen" Artwork bemerkbar macht. Alles klingt und fühlt sich irgendwie frischer, nicht mehr so sehr im eigenen (Retro-)Saft schmorend. Alle liebgewonnen Merkmale sind trotzdem weiterhin vorhanden, die Backgroundharmonien (dieses Mal u.a. auch von Tanya Donnelly of Breeders/Throwing Muses-Fame) und die klassische Instrumentierung.

Zwar nicht zwingend upbeatiger in der Performance, aber dennoch offener als das etwas barockige "Three Easy Pieces" ist Buffalo Toms achter Longplayer geworden. Das Alles macht "Skins" zwar immer noch nicht zu einem Brecher wie etwa die letzte Dinosaur "Farm", aber dank Songs wie "Down" und "Out Of The Dark" definitiv zu einem Album was im oberen Drittel der Discographie einzuordnen ist. Schön!


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