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Brokof - Softly, Softly, Catchee Monkey

BROKOF

Softly, Softly, Catchee Monkey
VÖ: 15. Oktober 2010
Label:
Goldrausch Records
Autor: Axel Schinkel

"Sing yeah yeah yeah, sing I don't care what will come, cause it will come" heißt es in "Smile" der ersten Single von Brokof, die dieser Tage mit "Softly, Softly, Catchee Monkey" ihr Debüt unter die Leute bringen wollen. Eben dieses Zitat könnte gleichsam auch als Motto für das gesamte Album gelten, da es ungemein unbeschwert und mit einer lange nicht mehr gehörten Leichtigkeit in die Gehörgänge und Beine geht.

Auch wenn man für dieses Album drei Jahre der Arbeit auf sich genommen hat, hat man es geschafft, dass es nicht danach klingt. Es wirkt eher so, als hätten es hier vier Freunde mal eben an einem Wochenende zusammengeschustert, sich spontan auf das Nötigste beschränkend, was jeden einzelnen Song ausmacht, bzw. besonders macht. So klingt das Album der Berliner Band auch relativ heterogen und daher abwechslungsreich. Wenn man den Stil trotzdem irgendwie zusammenfassen müsste, bliebe einem deswegen eigentlich auch nur der eher schwammige Begriff Pop; dieser jedoch mit vielen Einflüssen – allen voran des Folkes und der 60er.

Um nun mal etwas Licht ins Dunkel dieser Stilfrage zu bringen, gehen wir vielleicht mal die einzelnen Songs durch: Das eröffnende "Devils And Sharks" beweist sich in schönster Americana-Tradition mit tragenden Akustikgitarren und Mundharmonika. Das bereits angesprochene "Smile" geht in eine ähnliche Richtung, erinnert durch das Piano aber eher an die Saloon-Szenen aus Lucky Luke. Dann kommt die angesprochene Abwechslung: "Here Comes The Man" klingt nach Rock und "Angels" setzt die vordergründige Anwendung der E-Gitarre in verhaltener Art und Weise fort. Richtig ruhig wird es dann in "Lonesome Times", das vom Sound her im Gewand eines Demos nur mit Gesang und Gitarre daherkommt und in der Mitte der Platte als gelungenes Zwischenspiel fungiert, bevor mit "Goodbye" der eigentliche Hit des Albums erscheint, bei dem – wie bei allen anderen Liedern auch – die Gesangsmelodie und die Stimme auch völlig alleine dastehen könnten. Die weiteren Songs bieten in punkto Abwechslung noch mehr. Ein detaillierte Erläuterung würde jedoch den Rahmen dieser Review sprengen, so dass man nur dafür plädieren kann, sich die Platte selbst bis zum Schluss anzuhören, um dieser ambitionierten Band eine Chance zu geben, die sie sich mit diesem Debüt mehr als verdient hat.



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