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REVIEWS
Belle And Sebastian - Girls In Peacetime Want To Dance

BELLE AND SEBASTIAN

Girls In Peacetime Want To Dance
VÖ: 16. Januar 2015
Label:
Matador/Beggars Group
Autor: Jenny Schnabel

Belle And Sebastian nehmen auf ihrem neuen Album einen Richtungswechsel vor. Die Glasgower präsentieren mit "Girls In Peacetime Want To Dance" eine arg poppige Platte.

Die einst so introvertierte und zerbrechliche Band hatte bereits im Jahr 2003 mit ihrem von Trevor Horn produzierten Album "Dear Catastrophe Waitress" die Entscheidung getroffen, sich von ihrem zarten Tweepop zu lösen und zunehmend extrovertierter aufzutreten. Das neunte Album "Girls In Peacetime Want To Dance" ist die wohl außergewöhnlichste Platte, die Belle And Sebastian in ihrer fast 20-jährigen Bandgeschichte veröffentlicht haben. Mit dem Produzenten Ben H. Allen III (Animal Collective, Gnarls Barkley) hat die Band überraschenderweise ein arg poppiges Album aufgenommen. Electrobeats, Synthesizer, Dance Grooves und Europop hörte man bisher eher nicht im Repertoire der Band. Das klingt nach dem Ausbruch aus dem Korsett herkömmlicher Strukturen und der Flucht auf den Dancefloor, die auch andere Bands bereits angetreten haben. Doch irgendwie wollen hier die Tanzschuhe nicht so ganz passen. Die Neuausrichtung überzeugt leider nicht. Belle And Sebastian klingen nicht nur fremd, sondern vor allem anstrengend. Dem Album fehlt eine klare Stringenz, es riskiert zu viele Brüche und ist stellenweise zu aufdringlich ("The Party Line") und zu kitschig ("Enter Sylvia Plath").

Zum Glück haben Stuart Murdoch und Co. nicht alles Altbewährte über den Haufen geworfen. Klassische Nummern wie "Nobody's Empire" und "Ever Had A Little Faith?" bescheren "Girls In Peacetime Want To Dance" so wenigstens einige schöne Pop-Perlen, wie man sie von der schottischen Band kennt und wofür man sie so sehr liebt. Tatsächlich sind Belle And Sebastian immer in den Momenten richtig gut, in denen sie ihr altes Gesicht zeigen.

"Girls In Peacetime Want To Dance" klingt, als befinde sich die Band in einer Identitätskrise und wüsste nicht so wirklich, in welche musikalische Richtung der weitere Weg gehen soll. Als Hörer ergeht es einem ähnlich: Am Ende des Albums weiß man nicht, was man mit eben diesem anfangen soll. Es lässt einen ziemlich ratlos zurück.


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