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Beat! Beat! Beat! - Lightmares

BEAT! BEAT! BEAT!

Lightmares
VÖ: 22. Oktober 2010
Label:
Richard Mohlmann Records
Autor: Axel Schinkel

"Klingen wie Foals und sehen aus wie Justin Bieber... 1A Kombi" – So beschreibt sie zumindest ein User auf lastfm, aber was steckt wirklich hinter dieser Band? Gerade mal 19 und 20 Jahre alt, schon vor Veröffentlichung ihres Debüts für den Musikpreis 1Live-Krone nominiert, von der Initiative Musik gefördert, ein Major-Label als Vertrieb und ein sicherer Posten für volle Tanzflächen. Besser kann es eigentlich nicht laufen, denn das ist es schließlich, was zählt, um im Musikgeschäft erfolgreich zu sein: Vertragspartner, die über Kapital verfügen, ein solides Medieninteresse, jede Menge Mädchen, die die Jungs süß finden und Jungs, die für ihren ersten Vollrausch bereit sind und noch den richtigen Soundtrack dafür suchen.

Was man bei all der Einleitung, die schon stark nach einem Hype klingt, aber nicht vergessen sollte ist, dass die Jungs auch noch gute Musik machen. Und das bestätigt sich nun auf ihrem Debüt. Beat!Beat!Beat! erfinden das Rad zwar nicht neu, aber wenn wir mal ehrlich sind, wer macht das schon? So finden wir auf "Lightmares" nichts, was uns musikalisch überrascht. Verzerrte Gitarren, Delays, treibende Bässe, Schlagzeug-Offbeats, dezente Synthesizer, eine juvenile Stimme und stimmungsgeladene Backgrounds. Irgendwo zwischen Phoenix, Whitest Boy Alive, Libertines, Klaxons und Wombats. Alles schon mal da gewesen. Dennoch schaffen es die vier Viersener, ihre Kompositionen, Riffs und Melodien so anzulegen, dass sie frisch klingen und vor allem mit "We Are Waves", "Too Short To Bide" und "Fireworks" lupenreine Indie-Hits hervorzaubern.

Was vor fünf Jahren die Kilians waren, könnten nun also Beat!Beat!Beat! sein. Die Chancen stehen gut. Das Konzept ist das gleiche: Man ersetze Förderer Thees Uhlmann durch Ex-Muff Potter-Gitarrist Dennis Scheider, das Kaff Dinslaken durch das Kaff Viersen, die Strokes-Einflüsse durch neueres Zeug und schon zwängt sich deine kleine Schwester in ihre Röhrenjeans und Chucks, um mit ihren Freundinnen vorm Backstageraum rumzugammeln, während ein paar Jungs betrunken und "Fireworks" grölend vom Türsteher in die Nacht entlassen werden.



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