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REVIEWS
Band Of Skulls - Baby Darling Doll Face Honey

BAND OF SKULLS

Baby Darling Doll Face Honey
VÖ: 22. Januar 2010
Label:
Warner
Autor: Marc Philipp Meyer

OK, wer an diesen queren Bandnamen denkt, assoziiert Schwermetaller und schwarze Bandshirts mit Totenköpfen unter der Kutte. Aber falsch, Band Of Skulls sind die englischen White Stripes, mit einer genau so queren Erfolgsgeschichte. Ihre Debüt-Single "I Know What I Am" verkaufte sich satte 400.000 Mal auf I-Tunes und das waren sicher nicht nur Kuttenträger. Dahinter versteckt sich also auch irgendwie die Popmaschinerie. Und so ist es auch, denn die Band aus Southamptom, dessen Sänger und seine Gitarre klingt wie Jack White, findet sich auch auf dem Soundtrack des neuen Vampire-Hype-Films "Twilight" wieder. Bereits vor Release ging ihr Stück "Friends" sogar in die Deutschland auf Platz 3 der Charts. (Man fragt sich nur, warum "Friends" nicht auf dem Debüt enthalten ist.) Blitzstart und Erfolgsgeschichte? Scheint so, klingt aber eher nach Achterbahn und wird sich nicht lange halten. Denn dafür sind die Band of Skulls nicht individuell genug. Sicher gibt es hier mit "Fires" einen exzellenten Song, der mit fantastischen Harmonien, zwingender Dynamik und einem herzzerreißenden Duett-Gesang brilliert, doch irgendwie scheint alles ein wenig eklektisch.

Am besten klingen Band of Skulls noch, wenn sie ihre ruhigen Stücke wie "Blood" (zusammen mit "Fires" das beste Stück des Albums) und Honest spielen, bei denen die wunderbar einfühlsame Stimme von Bassistin Emma Richardson zur Geltung kommt. Dies klingt unglaublich authentisch, aber dieser gewollte Stripes-Rock'n'Roll rollt nicht und klingt irgendwie gezwungen. Diese Engländer bedienen sich einmal bei den White Stripes ("Light Of The Morning"), dann bei Isaac Hayes ("I Know What I Am"), um dann noch als Schmankerl es (mit "Patterns") auch den aktuellen Elektro-Freunden recht zu machen. Sorry, aber für mich sollte die Band der Knochen lieber ruhiger agieren und sich umbenennen.

Was allerdings neben all diesen Dingen überzeugt, ist, dass Erfolg der Band of Skulls gar nicht wichtig zu sein scheint, da sie einen Auftritt der Band Sea Wolf einer Filmpremiere und eventuellen Auszeichnung vorzogen. Und das klingt schon eher nach Rock'n'Roll...


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