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REVIEWS
Babyshambles - Sequel To The Prequel

BABYSHAMBLES

Sequel To The Prequel
VÖ: 30. August 2013
Label:
Parlophone (Warner Music)
Autor: Antonius Wollmann

Hat er es also endlich doch noch hingekriegt. Ein neues Babyshambles-Album steht in den Läden. Und richtig gut ist "Sequel To The Prequel" obendrein. Richtig daran geglaubt haben allenfalls Berufsoptimisten.

Vier Jahre sind seit der Veröffentlichung von Pete Doherty's Soloalbum "Grace/Wastelands" (2009)
inzwischen ins Land gezogen und gar sechs seit dem letzten Babyshambles-Release "Shotter's Nation" (2007). In der Zwischenzeit hat Doherty es geschafft, dass ihn alle Welt nicht mehr als den begnadeten Musiker wahrnimmt, der er ohne jeden Zweifel ist, sondern als kaputten Freak, der irgendwo in seiner Wohnung in Paris rumsitzt, Drogen nimmt und obskure Blutgemälde malt. Nebenbei unternimmt er gar nicht erst den Versuch, zu verbergen, dass er immer noch am Heroin hängt. Freimütig berichtet Doherty in Interviews von nächtlichen Streifzügen im Prager Junkie-Milieu. Sein Äußeres spricht sowieso Bände: Die Haare frühzeitig grau, die Augenringe tellergroß, die Zähne kurz davor auszufallen, seine Hautfarbe gelblich-blass. Und doch steckt da noch so viel Talent und schlummert ein so großes künstlerisches Potenzial in diesem desolaten Typen.

Allein den Opener "Fireman" mit den typischen drängenden Doherty-Akkorden, dem scheppernden Schlagzeug und der unverwechselbaren Stimme zu hören, tut einfach gut. Ebenso unwiderstehlich ist die erste Single, das wunderbar positive "Nothing Comes To Nothing". "New Pair" überzeugt als dunkle-beschwingte Akustiknummer. Noch besser ist das nachdenklich-romantische "Fall From Grace". Dass sich der Song zwar schamlos an Dylan's "I Want You" anlehnt, wird dabei verziehen. Ist ja auch nicht die schlechteste Referenz. "Picture Me In A Hospital" erinnert wie kein anderer Song der Platte an die Libertines und ist selbstredend eines der besten Stücke der LP. Mit "Minefield" ist natürlich auch eine klassische Doherty-Ballade vertreten. Bei dieser Anzahl an großartigen Tracks wird großzügig über die ein, zwei Fülltitel hinweggesehen. Sonst ist "Sequel To The Prequel" der Beweis, dass Pete Doherty immer noch Großes vollbringen kann, wenn er nur möchte.



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