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The Afghan Whigs - Do To The Beast

THE AFGHAN WHIGS

Do To The Beast
VÖ: 11. April 2014
Label:
Sub Pop
Autor: Katja Embacher

Mehr als 15 Jahre liegen zwischen "Do To The Beast" und "1965". Eine Zeitspanne, in der The Afghan Whigs sich trennten, Sänger Greg Dulli sich anderen Projekten wie The Twilight Singers oder The Gutter Twins widmete, bis die Band 2006 (zunächst live) wieder zueinander fand. Nun besiegeln die Whigs ihre erneut entflammte Liaison mit der Veröffentlichung ihres siebten Studioalbums.

"Do To The Beast" fokussiert gleichzeitig Vergangenheit und Zukunft der Whigs. Nach einem Abstecher in die Welt der Major Label fährt man nun wieder unter der Flagge von Sub Pop. Eine Rückkehr zu den Wurzeln, die das Erwachsen neuer Triebe ermöglicht.

Fixpunkt sind nach wie vor die Gesangsparts von Greg Dulli. Zwischen Wut und Verzweiflung schwankend besingt dieser mit rauer Kratzigkeit zerbrochene Beziehungen, Rachegedanken oder die Vision seines eigenen Sterbebettes. Geblieben ist auch die Energetik, mit der The Afghan Whigs den Hörer seit jeher in ihren Bann ziehen. "Parked Outside" haut direkt zu Anfang ordentlich auf die Pauke. Dick aufgetragene Riffs sorgen für einen starken Einstieg in das Album, der mit "Metamoros" seine Fortführung findet. Ein Song, der den Hörer in einen dunklen Abgrund aus sinistren Riffs stürzen lässt. Generell setzen The Afghan Whigs auf das Zusammenspiel aus unerbittlichen Gitarren und fast verspielten Piano-Harmonien. "It Kills" ist eine bittersüße Ballade, die sich zwischen Herzschmerz und Schwülstigkeit bewegt. "Lost In The Woods" und "Can Rova" tänzeln sich behände durch die süßliche Instrumentierung. Dagegen hauen "Royal Cream" und das angetriebene "The Lottery" noch mal ordentlich einen raus. Man kann sich weder mangelnder Abwechslung noch mangelnder Spielfreude beklagen.
 
Mit "Do To The Beast" liefern The Afghan Whigs vielleicht nicht das stärkste Album ihrer Karriere ab, allerdings machen sie mehr als deutlich, dass sie zurück sind. Und weiter gehen wollen. Und das ist gut so!


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