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A Place To Bury Strangers - Worship

A PLACE TO BURY STRANGERS

Worship
VÖ: 15. Juni 2012
Label:
Dead Oceans
Autor: Marco Pleil

Nichts kann eine Band mehr nerven als die Einordnung bzw. Bewertung ihrer Musik mit Sätzen der Marke "klingt wie XYZ". Und auch wenn A Place To Bury Strangers auf über mehr als der Hälfte ihres Promowaschzettels zum neuen Album "Worship" betonen, dass sie ohne Produzent gearbeitet haben und "every sound on the album is made by us and our tools; tools created by us, used on no other recordings…". Es fällt mir nach diversen EPs und drei Alben immer noch schwer, mich vollends für die Band zu begeistern.

Zu häufig schielen auch dieses Mal die frühen The Jesus & Mary Chain um die Ecke, vor allem bei "And I'm Up". Und wenn Effekte-Professor und Sänger Oliver Ackermann wie bei "Mind Control" einen ordentlichen Bariton in die Stimme legt, fühle ich mich in die frühen 80er zurückversetzt als "First And Last And Always" von den Sisters Of Mercy noch zu meiner Ohrenbibel gehörte. Nichts desto trotz bleibt ein guter Song ein guter Song. Und der gibt sich auf "Worship" in den raren Momenten zu erkennen, wenn A Place To Bury Strangers eben nicht die maximale Lautstärke fahren, jeden Effekttreter auf 11 drehen und die Geschwindigkeit etwas drosseln wie bei "Dissolved" und "Slide". Genau dann entsteht im Phon-Orkan so etwas wie Atmosphäre. Leider viel zu selten.

Live mag einem das für einen Abend sicherlich ordentlich die Hirnwindungen bügeln (nicht umsonst gibt's an der Abendkasse auf Konzerten Ohrenschutz "for free"). Aber für einen Longplayer sollten sich APTBS beim nächsten Mal vielleicht doch überlegen einen Produzenten zu engagieren, der sie in ihrer DIY-Euphorie bremst und ihre Stärken sowie Schwächen etwas filtert. So bleiben am Ende der ein oder andere Tanzflächenfüller für die Schwarzkitteldisco ("Alone") und wieder mal die Erkenntnis, dass weniger oft mehr ist. Schade.



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