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POPCONNECTION - Interviews - The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads: "Wir mochten die Idee der Magie dahinter"
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INTERVIEWS
The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads

THE BEWITCHED HANDS ON THE TOP OF OUR HEADS

"Wir mochten die Idee der Magie dahinter"
Datum: 08. August 2010 (E-Mail)
Interview: Jenny Schnabel
Foto: Pressefoto

The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads sind mit Sicherheit ein heißer Anwärter auf den ersten Platz in der Kategorie "sperrigster Bandname". Doch die Band aus Reims macht nicht nur mit ihrem auffälligen Namen auf sich aufmerksam, sondern hat auch musikalisch einiges zu bieten. Die Kritiker sind begeistert und sprechen allerorts lobende Worte über die bezaubernde Mischung aus psychedelischem Sixties-Punk, New Wave, Folk und Indie-Pop aus. Ende Juli haben die sechs Franzosen ihre erste EP "Hard To Cry" veröffentlicht. Ein Album soll im Herbst diesen Jahres folgen.



POPCONNECTION: Wie habt ihr eure Band gegründet?

Sebastian:
Wir haben uns vor drei Jahren gegründet. Einige von uns waren bereits seit Jahren befreundet und die meisten sind in andere musikalische Projekte involviert gewesen. The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads war für uns alle eine Art von Entspannung: Wir wollten unsere Songs miteinander teilen, zusammen singen und einfach Spaß haben.


POPCONNECTION: Der Name eurer Band ist ziemlich ungewöhnlich. Wie seid ihr darauf gekommen?

Sebastian: Das war Benjamins Idee. Es war der Name seines Soloprojekts, als er sich zu psychedelisch-orientierten Bandnamen hingezogen fühlte. Als unsere Band gegründet wurde, hielten wir es für einen guten Namen für uns. Zum einen bestehen wir aus vielen Bandmitgliedern und dachten, es wäre cool, aufgrund dessen einen langen Namen zu haben. Aber in erster Linie reflektiert The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads perfekt unseren Gemütszustand: Wir mochten die Idee der Magie dahinter und wie Musik manchmal verzaubern kann.


POPCONNECTION: Bei euch sind alle Bandmitglieder in den Prozess des Songwritings involviert. Wie schreibt ihr eure Songs und wie schwer ist es, die Meinungen von sechs Bandmitgliedern auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen?

Sebastian: Es gibt bei uns keine Regeln für das Songwriting. Die Tracks entstehen nicht zwangsläufig auf dieselbe Art und Weise. Meistens wird das Skelett, das Grundgerüst des Songs von einem oder zweien von uns geschrieben. Anschließend wird es im Proberaum oder im Studio von uns allen bearbeitet. Jedes Bandmitglied bringt neue Ideen ein: Wir arbeiten an der Struktur des Songs, den Arrangements, den unterschiedlichen Sounds und Vocal-Harmonien, damit er sich anfühlt und klingt wie ein Bewitched-Song. Sechs Leute in den Prozess des Songwritings zu involvieren ist nicht so schwierig, wie es scheint: Zum einen, weil wir uns einig sind, dass der Hauptkomponist am ehesten eine Idee davon hat, wie der Song klingen soll. Zum anderen, weil wir, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, doch alle in dieselbe Richtung tendieren. Wir sind uns fast immer darüber einig, wie die Musik der Band sein soll.


POPCONNECTION: Wodurch lasst ihr euch zu euren Songs inspirieren?

Sebastian: Es ist schwierig, diese Frage zu beantworten. Wenn wir Songs schreiben, ist unser Umgang mit der englischen Sprache spontan, phonetisch oder poetisch. Die Bedeutung oder die Aufarbeitung bestimmter Themen sind eher nebensächlich. Ich denke, uns inspiriert dasselbe, wie jeden Musiker: Unsere Gefühle, das Wetter, die Musik, die wir hören… solche Dinge eben.


POPCONNECTION: Was sind eure Haupteinflüsse?

Sebastian: Wir hören eine Menge Musik. Unser musikalischer Geschmack ist sich zum Teil sehr ähnlich und differenziert sich zum Teil auch stark voneinander. Wir haben kein wirkliches Vorbildmodell, aber ich glaube, unsere Musik wird von vielen unterschiedlichen Songs beeinflusst, die wir gehört haben, als wir Teenager waren: Von amerikanischem Indie-Rock bis hin zu psychedelischem Sixties-Pop.


POPCONNECTION: Ihr habt vor kurzem eure EP "Hard To Cry" veröffentlicht. Im Herbst wird euer Debütalbum folgen. Wie weit seid ihr mit den Aufnahmen dazu und was erwartet uns auf dem Album?

Sebastian: Wir sind im letzten Jahr mit den Aufnahmen zum Album gestartet. Einige der Songs gehören bereits seit unseren ersten Proben zu unserem Repertoire und an manchen haben wir bereits im Studio gearbeitet, bevor sie überhaupt das erste Mal live gespielt worden sind. Dementsprechend sind die Songs auf dem Album sehr unterschiedlich. Sie sind auf unterschiedliche Art und Weise entstanden, aber es gibt eine Einheitlichkeit zwischen ihnen. Zumindest empfinden wir das so. Das Album beinhaltet die Anfangszeiten der Band und reflektiert ihre Weiterentwicklung, vom Beginn an bis zu dem, was wir heute sind.


POPCONNECTION: Ihr habt auf dem SXSW in den USA gespielt. Wie waren eure Eindrücke und wie wurde eure Musik vom Publikum wahrgenommen?

Sebastian: Es war sehr wichtig für uns, in den Vereinigten Staaten zu spielen. Die meisten der Bands, die wir geliebt haben, die in uns den Wunsch geweckt haben, in einer Rockband zu spielen als wir jung waren, kamen aus Amerika. Wir waren allerdings besorgt, wie unsere Musik dort wahrgenommen werden würde. Besonders wegen unseres (zum Teil etwas ruppigen) Umgangs mit der englischen Sprache. Es ist ein wenig einschüchternd, vor Leuten zu singen, die viel besser Englisch sprechen, als man selbst. Aber die Erfahrung war wirklich positiv für uns. Wir hatten das Gefühl, dass die Leute, die uns auf dem SXSW gesehen haben, sehr empfänglich für unsere Musik gewesen sind. Einige kamen, um sich nach der Show mit uns zu unterhalten - auf eine wesentlich spontanere Art und Weise, als es bei uns in Frankreich der Fall ist.


POPCONNECTION: Gibt es eine Möglichkeit, euch auch hier in Deutschland bald mal live zu sehen?

Sebastian: Ich habe unseren Tourplan jetzt nicht genau im Kopf, aber warum nicht?! Wir würden sehr gern mal in Deutschland spielen!


POPCONNECTION: Vielen Dank für das Interview!


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