|
 |
 |
Listen up! |
 |
 |
 |
 |
 |
Ian Brown My Way
|  |
 |
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
| |
 |
NEW YORK CITY HYPE: The Strokes |
 |
|


Foto: Dan Winter |
Im Sommer 2001 löst eine Band aus New York City den ersten großen Hype des noch jungen Jahrzehnts aus: The Strokes. Über Nacht rückt die Band um Sänger Julian Casablancas in den Mittelpunkt der Musikmedien und wird vom britischen NME, wie Oasis ein Jahrzehnt zuvor, als die neuen Retter des Rock ‘n’ Roll gesehen. Doch anders als bei den Kollegen aus Manchester handelt es sich bei The Strokes nicht um Kinder der Arbeiterklasse, sondern um fünf reiche New York City-Boys aus gutem Hause, die dekadent in schicken Appartements wohnen und in Elite-Internaten aufgewachsen sind. Möchtegern-Rock ‘n’ Roller? Mitnichten! Denn trotz fehlender Working Class-Attetüde beweisen The Strokes, dass sie ihr Handwerk ernst nehmen und vor allem authentisch sind.
Mit dem Erscheinen von The Strokes rückt auch New York City wieder in den Fokus der internationalen Musikszene und feiert die Wiederauferstehung einer etwas in Vergessenheit geratenen Musikmetropole. The Strokes kommen nicht nur aus New York - Sie sind New York. Mit ihrem 70er Jahre Retro-Garagen-Sound führen sie das Erbe legendärer New Yorker Bands wie The Ramones, Velvet Underground oder Television fort und katapultieren den Sound aus vergangenen Zeiten in das New York City der Gegenwart. Schnell werden sie zu den neuen Wegbereitern des Garage-Rock-Revivals und ebnen den Weg für eine neue Generation an Rock ‘n’ Roll Bands, die von den Musikgazetten den Namen “The”-Bands aufgedrückt bekommen. A new hype was born!
Ende August 2001 erscheint mit “Is this It” das Debüt-Album der Strokes, das vom Rolling Stone als „pure new york rock & roll, more joyful and intense than anything else“ bezeichnet wird. Doch nur zwei Wochen nach der Veröffentlichung von “Is This It” ändert sich die Welt radikal: New York City steht nicht mehr nur musikalisch, sondern auch politisch im Mittelpunkt der Schlagzeilen. Am 11. September 2001 fallen die Twin-Towers. The Strokes müssen ihren Song "New York City Cops" von der amerikanischen Version ihres Albums herunternehmen und ersetzen ihn durch „When It Started“. In Amerika ist man der Ansicht, dass der Song New York City Cops", der einen ironischen Blick auf das NYCPD wirft, nicht zum Heldentum passt, der nach Anschlägen vom 11. September um die Polizisten von New York City entstanden ist. Die Band erklärte damals auf ihrer Website, dass der Satz "New York City Cops ain’t too smart" keineswegs eine Beleidigung gegenüber den Polisten sein sollte, sondern ein Zitat aus einer Kurzgeschichte sei.
Doch trotz der schrecklichen Ereignisse, die den New York City Hype im September 2001 überschatten, gelingt es The Strokes etwas Großes zu schaffen, etwas, dass einer Band nur ein Mal im Leben gelingt: Eine Platte für die Ewigkeit zu schreiben und Pate für den Sound einer Musik-Generation zu werden. The Strokes haben es geschafft und somit nicht nur ein Stück Musikgeschichte geschrieben, sondern auch ein Denkmal für ihre Heimatstadt gesetzt.
www.thestrokes.com www.myspace.com/thestrokes
Text: Jenny Schnabel
nach oben
|
|
|
 |
 |
 |
| |
All rights reserved by popconnection 2005-2010 CMS powered by Zeta Producer |
Letzte
Aktualisierung: 08.01.2010
|
|
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
|  |
|
 |
 |
What's the story... |
 |
 |
"The snow might fall and write the lines on the silent page"
Suede
|
 |
 |
|
 |
 |
Looking forward... |
 |
 |
 |
 |
 |
Brett Anderson
25.01.10 Köln 26.01.10 Hamburg 01.02.10 Berlin 02.02.10 München
|
 |
 |
|
 |
 |
Top 5 "Best The Verve-Songs" |
 |
 |
- The Drugs Don't Work
- Velvet Morning
- On Your Own
- History
- This Is Music
|
 |
 |
|