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Bis jetzt verkauften Snow Patrol über elf Millionen Alben und verweilten mit ihrem Megahit "Chasing Cars" über zwei Jahre lang in den britischen Top-75-Charts. Der Erwartungsdruck für eine der erfolgreichsten Bands Großbritanniens war extrem. Dazu kam die Schreibblockade von Frontmann und Songschreiber Gary Lightbody. Doch mithilfe einer inspirierenden US-Reise und REM-Kopf Michael Stipe als Albumgast haben Snow Patrol mit ihrem sechsten Studioalbum ihr Bestes nach "Final Straw" produziert. Im Ernst, nach mehrfachem Hören ist "Fallen Empires" eine wahre Hitmaschine.
Besonders der Titelsong macht deutlich, wie stark sich Snow Patrol entwickelt und ihr Songwriting verbessert haben. Hier treffen elektronische Experimente auf treibende Beats und paaren sich mit süßen Gitarrenmelodien und einem einfühlsam Gesang. Diese Nummer steigert sich immer mehr ins Unermessliche und nimmt seinen Hörer mit auf die Reise. Diese tat wohl auch der Band gut, denn ihr Album haben sie auf Amerikareise in diversen Studios aufgenommen. Für kurze Zeit von einer Schreibblockade geplagt, mussten Gary Lightbody und seine Jungs mal raus und haben dort die passende Hilfe und Inspiration gefunden. "Er hat mir geholfen, mir wieder Mut gemacht und mich davon überzeugt, dass die Ansätze, die ich hatte, es Wert waren, sie weiter zu verfolgen", erzählt Lightbody über die Zusammenarbeit mit REM-Frontmann Michael Stipe. Und wie gut diese Ansätze waren, beweist wirklich jeder Song auf "Fallen Empires". Ob es das clubtauglich tanzbare "I'll Never Let Go", die schmachtende Ballade "This Isn't Everything You Are" oder das hymnenhafte "The Symphony" sind, diese Platte ist voller Hits.
Das grandiose Album "The Suburbs" von Arcade Fire habe Lightbody klar gemacht, dass da einfach noch mehr gehen muss. Das "Mehr" ist ihm gelungen, "Fallen Empires" ist ein ebenfalls grandioses Album, das den Mut zu Experimenten beweist und dabei keineswegs an Eingänglichkeit verliert.
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