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POPCONNECTION - Reingehört - Popular Damage - The Royal Fly
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Popular Damage - The Royal Fly

POPULAR DAMAGE

The Royal Fly
VÖ: 11. Dezember 2009
Label:
AWAL
Autor: Michael Döringer

Großartigen Schaden will das Dreiergespann aus Berlin eher nicht anrichten wenn es mit ihrer neuesten EP die Tanzflächen befeuert. Die ein oder anderen blauen Flecken und zerbrochene Bierflaschen könnte es aber dennoch geben in den Clubs, wo sich die Kids "Indie" und "Electro" in die Fresse tätowiert haben. Dort wird nämlich nicht nachgefragt, sondern man lässt sich rocken. Und das funktioniert ganz gut.

Entstanden sind Popular Damage 2007 aus zwei Berliner Bands, Last Call For Disco und LUX, und setzen sich zusammen aus Fabian (Drums), Stephan (Bass) und Sängerin Nadine (außerdem Gitarre und Sampler). Nach einigen EPs und gar nicht mal so schlechten Remixes für Zoot Woman, Digitalism und Miss Platnum kommt diese EP nun allerdings ziemlich unaufregend daher, wenn man sich das Ganze im gemütlichen Wohnzimmersessel anhört – im Club ändert sich bestimmt viel, man kennt das ja. Um den Sound grob zu verorten: Von "Homework" von Daft Punk bis zum Digitalism-Album und einigem, was dazwischen so passiert ist; kommt einem schon ganz schön vertraut vor das alles. Der Gesang holt dann auch noch Uffie und La Roux mit ins Boot. Besonders originell klingt "The Royal Fly" also nicht. Tracks wie "Exclusive" und "Savvy In Newby" lassen einen mit Piepmelodien und 8-Bit-Sounds dann auch noch an MGMT oder The Postal Service denken, und dann schmeisst man das Ding entweder weg oder lässt es noch ein paar Mal laufen. Vor allem letztgenannte Songs machen am Ende schon ganz gut Spass.

"Everybody Got Young" gibt's in drei Ausführungen: Der "Double Dragon Remix" kommt ziemlich billig und geht im Hall baden, der Original-Mix ist schön laid-back und der "Fukkk Offf Remix" knarzt ordentlich im Tech House-Gewandt. Auch die zwei Versionen von "Easy Money" können was, und eifern fleißig den großen Brüdern und Schwestern von Ed Banger und Kitsuné nach. Manche wollen den New Rave einfach bis in alle Ewigkeit feiern. Die mit den Neonstäben im Maul entscheiden letztlich, ob das hier jetzt wirklich genug taugt.


Myspace:
www.myspace.com/populardamage


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