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Inspiriert sei der Albumtitel "Fire Like This" durch den David Lynch Film "Fire Walk With Me". Kraft und Ambivalenz des Feuerbegriffs hätten Laura-Mary Carter und Steven Ansell zu dieser Taufe bewogen. Hiermit, und das verspreche ich hoch und heilig, ist alles Interessante und Wesentliche zu dem zweiten Blood Red Shoes Album gesagt. Denn leider hat dieses weder mit der Vielschichtigkeit, Deutungstiefe und Widersprüchlichkeit eines David Lynch Films, noch mit irgendeiner nur denkbaren Feuerallegorie (Glimmen vielleicht ausgenommen) etwas gemein.
"Fire Like This" ist ein Anachronismus. Eine Platte, die zehn, wenn nicht gar zwanzig Jahre zu spät kommt. Positiv formuliert: Eine Reminiszenz an eine Zeit, als die bloße Reduktion auf Gitarre und Schlagzeug noch raffiniert klang. Das Zweitlingswerk soll dementsprechend als ein Rückbesinnen auf die Wurzeln verstanden werden. Eine Ode an den Punkrock. Es wird bewusst auf Elektronisches wie Symphonisches verzichtet, zugleich aber fataler Weise auch auf jede Form von Kreativität. Übrig bleibt eine solide Melange aus traditionellem Bumm-Zack und einer, auf profanste Harmoniewechsel beschnittene Gitarre. Mitunter tanzbar, wie etwa im Opener "Don’t Ask", ansonsten ödes Geplänkel. Die Referenzen sind so mannigfaltig wie offensichtlich.
"Fire Like This" ist ein äußerst eintöniges, langweiliges und beliebiges Sammelsurium von Gewöhnlichkeiten. "Fire like this?…There is no fire at all!"
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