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POPCONNECTION - Kurz & Bündig - The Raveners, Paucker
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KURZ & BÜNDIG

THE RAVENERS, PAUCKER

Kurz & Bündig diesmal mit zwei Debütalben: Einmal präsentiert das Schweizer Quartett The Raveners sein Erstlingswerk "Ravenous". Hier trifft Rock und Pop auf Soul und Funk. Ebenfalls ein erstes Album legt der Stuttgarter Multi-Instrumentalisten und Singer/Songwriter Pauker vor, das auf den Namen "Miserable Junkie" hört. Er verbindet den Sound der 60er mit dem aktuellem Zeitgeist aus Indie, Electro und Psychedelic Rock.
The Raveners - Ravenous

THE RAVENERS

Ravenous
VÖ: 29. Januar 2010
Label: Silversonic
Myspace: www.myspace.com/theraveners

Das Schweizer Quartett The Raveners legt mit "Ravenous" sein erstes Album vor und präsentiert darauf eine musikalische Mixtur aus Rock, Pop, Soul und Funk. Das Resultat ist zwar tanzbar und eingängig, allerdings aber nicht wirklich spannend. Das Album bietet nur wenig Abwechslung und den meisten Tracks mangelt es an guten Arrangements. Zu sehr verliert sich das Album in austauschbaren Kompositionen ohne jegliche Raffinesse. Zwar ist Sängerin Jessy Howe mit einer bemerkenswerten Stimme gesegnet, die an eine Mischung aus Amy Winehouse und Anastacia erinnert, doch leider reicht das gesangliche Talent am Ende nicht aus, um den Songs die nötige Durchschlagkraft zu geben. Denn trotz aller Tanzbarkeit und Stimmgewalt, gehen die Lieder zwar schnell ins Ohr, verpuffen aber auch genauso schnell wieder, nachdem der letzte Song des Albums verklungen ist.

Anspieltipps: All This Talk, You Gotta Swing

Paucker - Miserable Junkie

PAUCKER

Miserable Junkie
VÖ: 05. März 2010
Label: Monohausen Records
Myspace: www.myspace.com/paucker

Hinter dem Lockenkopf mit dem leicht apathischen Blick auf dem Albumcover verbirgt sich der Stuttgarter Multi-Instrumentalisten und Singer/Songwriter Michael Pauker. Dass er bereits mit 9 Jahren alle Beatles-Songs auswendig mitsingen und auf der Gitarre nachspielen konnte, glaubt man ihm sofort, wenn man sein Debütalbum hört. Auf "Miserable Junkie" vermischt er nämlich den Sound der 60er mit dem aktuellem Zeitgeist aus Indie, Electro und Psychedelic Rock. Dabei herausgekommen ist ein vielschichtiges und abwechslungsreiches Album, das durch die unterschiedliche Instrumentierung jeden der 12 Songs in einem anderen Klanggewand erscheinen lässt. Doch woran es dem Album mangelt, sind Songs, die sich im Gehörgang festsetzen und den Hörer mitreißen. Zwar sind Tracks wie "Sophie" oder "Little Princess" nah dran, jedoch gibt es dagegen zu viele Songs, die nur im mittleren Fahrwasser schwimmen. So ist "Miserable Junkie" zwar alles in allem eine sympathische Platte aber kein herausragendes Album.

Anspieltipps: Sophie, Little Princess


Autor:
Jenny Schnabel


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