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KURZ & BÜNDIG |
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MEURSAULT, BEFORE THE SHOW
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In der kalten Zeit des Jahres fühlt sich Melancholie am schönsten an. Genau der richtige Zeitpunkt, sich Meursault aus Schottland und Before The Show aus Dänemark zu widmen. Beide Bands verbindet ein leichter Hang zur Schwermut: Erstere hüllen diesen in ein folkiges Gewand mit elektronischen Stickereien, letztere kleiden ihn in klassischem Indie-Rock mit amerikanischen Anleihen.
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MEURSAULT
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Pissing On Bonfires/Kissing With Tongues
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VÖ: 12. November 2010
Label: popup-records
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Myspace: www.myspace.com/meursaulta701
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Meursault ist ein Septett aus Edingburgh, dessen Debüt "Pissing On Bonfires/Kissing With Tongues" hierzulande bisher weniger Aufmerksamkeit erfahren hat, als es verdient hätte. Der Promozettel beschreibt die Kombination aus Indie-Folk und elektronischen Komponenten als "Folktronica", die Band selbst als "epic lo-fi". Episch sind die 16 bittersüßen Anekdoten in der Tat, wenn auch zuweilen herzzerreißend traurig - und dennoch wunderschön. Eine Zweischneidigkeit, die sich im gesamten Album widerspiegelt: In seinen guten Momenten erinnert das Debüt der Schotten an Bands wie Frightened Rabbit oder My Latest Novel, in seinen schwachen verliert es sich in der Synthiefrickelei, sodass man sich wünscht, Meursault würden es bei der klassischen Instrumentierung aus Gitarre, Bass und dem Hauch eines Schlagzeugs belassen. Denn in diesen Augenblicken sind sie schlichtweg großartig!
Anspieltipps: A Small Strech Of Land, William Henry Miller Pt. 2, Red Candle Bulb
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BEFORE THE SHOW
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Hearts & Heads
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VÖ: 12. November 2010
Label: Trak2r Records
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Myspace: www.myspace.com/beforetheshow
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Before The Show entwickelte sich von einem Soloprojekt des Multiinstrumentalisten Laurids Smedegaards zu einer ausgewachsenen Band, die mit "Hearts & Heads" ihr Erstlingswerk präsentiert. Deutlich hörbar ist hierbei der jahrelange Erfahrungsschatz Smedegaards, den er in seiner Zeit als Musiker bei zahlreichen Bands wie beispielsweise Alcoholic Faith Mission sammeln konnte. Soundtechnisch offeriert "Heads & Hearts" dem Hörer melancholischen Indie-Pop-Rock irgendwo zwischen Death Cab For Cutie und Jimmy Eat World. Dennoch will es dem Album nicht gelingen, wirkliche Emotionen beim Hörer loszutreten. Es gibt keine Höhen, keine Tiefen, keine Adrenalinstöße, keine Endorphinschübe. Alles, was nach einer halben Stunde Laufzeit belibt, ist der fade Beigeschmack oberflächlicher Belanglosigkeit. Hübsch: Ja. Wirklich schön: nein. Denn wahre Schönheit entwickelt sich erst durch Ecken und Kanten. Derer sucht man bei "Heads & Hearts" leider viel zu oft vergeblich.
Anspieltipps: Lessons, Roads, Gabriel
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Autor: Katja Embacher
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