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"Wir hätten auch ohne 'Popular' bekannt werden können"
Interview: Jenny Schnabel
Foto: Pressefoto

20 Jahre sind seit der Veröffentlichung von Nada Surf's Debütalbum "High/Low" vergangen. Mit ihrem ersten Song "Popular", der 1996 zum Sommerhit der alternativen MTV-Generation wurde, wären Nada Surf beinahe in der Kategorie One-Hit-Wonder hängen geblieben. Die Band hat sich dort dann wieder selbst herausgeholt, indem sie 2002 mit "Let Go" und 2005 mit "The Weight Is A Gift" zwei großartige Alben herausgebracht hat, mit denen sich die New Yorker zu beständigen Lieblingen der Indie-Szene etablieren konnten. Im März diesen Jahres hat die Band ihr achtes Studioalbum "You Know Who You Are" veröffentlicht. Wir haben mit Sänger Matthew Caws auf die letzten zwei Jahrzehnte von Nada Surf zurückgeblickt.



Eure Karriere begann vor 20 Jahren mit dem Hit "Popular", der im Sommer 1996 ständig auf MTV lief. War das rückblickend ein Fluch oder ein Segen?

Matthew Caws: Überwiegend ein Segen. Das hat uns bekannt gemacht. Einen Bekanntheitsgrad zu haben, ist generell sehr gut. Auf der anderen Seite hat uns der Song aber auch bei manchen Leuten in eine Schublade geschoben. Nicht bei denjenigen, die uns kennen, sondern bei denjenigen, die sich ansonsten nicht mit Nada Surf beschäftigt haben. Das hat uns auf eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Sound festgelegt. Ich möchte nicht sagen, dass wir uns von diesem weg- oder weiterentwickelt haben, aber es ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint. Es ist eine Reduzierung, aber ich bin froh, dass es passiert ist. Ich glaube zwar, wir hätten auch ohne "Popular" bekannt werden können, aber ich bin mir nicht sicher, ob der Bekanntheitsgrad dann kleiner gewesen wäre.


Ihr hattet im Anschluss daran eine schwierige Zeit. Als Nada Surf von Electra gedropped wurde, habt ihr da geglaubt, eure musikalische Karriere wäre zu Ende?

Matthew Caws: Nein, das dachten wir nicht. Es erschien uns zu dieser Zeit nicht als wäre  unsere Karriere vorbei, aber unsere große Karriere. Ich dachte damals, "Das war's. Wir werden eine kleine Indie-Band sein." Das war genau das, was ich anfangs wollte. Wir bekamen nur keine guten Angebote von Indie-Labeln. Stattdessen kam ein Angebot von einem großen Major-Label. Zu dieser Zeit schloss sich dieses kommerzielle Alternative-Fenster. Wir waren eine der letzten Bands, die noch dort hindurch gerutscht ist.


Habt ihr zu dieser Zeit jemals daran gedacht die Band aufzulösen?

Matthew Caws: Oh nein, niemals. Wir haben die Band gegründet, um Spaß zu haben. Es ging uns nicht um eine Karriere. Das ist auch der Grund für unseren lustigen Namen. Daniel meinte, "Hey, wir haben noch keinen Namen. Lass uns uns 'Nichts' nennen, spanisch 'nada'." Es stellte sich heraus, dass es bereits eine Band mit dem Namen gab. Da dachte ich mir, "vielleicht Nada Surf. Das ist so, wie surfen im All. Oder in deinem Gehirn." Für mich war das ein Ausdruck dafür, in den eigenen Gedanken verloren zu gehen. Das ist das, was beim Musikhören häufig passiert. Du hast das Gefühl, irgendwo anders zu sein. Ich komme darauf, weil wir, wenn wir eine stärker auf die Karriere fokussierte Band gewesen wären, bemerkt hätten, dass der Name eher nach kalifornischer Kumpelsprache klingt. Wir kommen aus New York und wurden die ganze Zeit über fälschlicherweise für eine kalifornische Band gehalten. Es ist ein alberner Name. Vielleicht war das auch ein Punkt, an dem wir uns selbst nicht zu ernst nehmen wollten.


Habt ihr in dieser Zeit irgendwelche Kompromisse machen müssen?

Matthew Caws: Wir haben auf unserer nachfolgenden Platte einen Song namens "Why Are You So Mean To Me?" veröffentlicht, den wir eigentlich nicht auf das Album bringen wollten. Es war nicht unsere Idee, sondern die unserer Plattenfirma. Es war der klischeehafte Anruf des A&R-Typen, der meinte: "Hey, das ist wirklich ein tolles Album, euer Songwriting hat sich entwickelt, aber mir fehlt das, was ich brauche, um diese Platte raus zu bringen. Ich werde am halben Arm verhungern, wenn ich keinen Hit habe." Ich weiß, dass es keinen großen Pop-Hit auf dem Album gibt. Das ist wahr. Aber ich glaube, hätte man das Album vertrauensvoll mit dem ersten Song und der Singleauskopplung "Hyperspace" vermarktet, hätte das funktioniert. In Europa wurde das Album veröffentlicht, allerdings nur zwei Monate lang. Danach wurde der Verkauf gestoppt und das Album aus den Läden genommen. Diesen Song auf das Album zu packen, das war im Endeffekt unser Kompromiss. Danach mussten wir nie wieder Kompromisse eingehen. Das war gut.


Ihr konntet also das tun, was ihr tun wolltet?

Matthew Caws: Absolut!   


Das ist toll. Wie hat diese Zeit den Fokus der Band beeinflusst?

Matthew Caws: Negativ. Aber das ist vielleicht auch gut so. Darin lag für uns eine Chance: Indem wir aus dem Fokus heraus gedrängt wurden, konnten wir uns neu fokussieren. Auf andere Dinge. Wenn nichts schief gelaufen wäre, wäre unser drittes Album vielleicht nicht so interessant gewesen. Einer der Gründe dafür ist sicherlich, dass wir so viel Zeit und keinen Druck hatten. Ich arbeitete damals in einem Plattenladen und genoss das Leben ohne Druck, das ich vorher so nicht gehabt hatte. Als ich vom College kam, hatte ich einen Job bei dem ich unter großem Druck gearbeitet habe.


Was für einen Job hast du gemacht?

Matthew Caws: Ich habe für eine Investment Bank gearbeitet. Nicht als Banker, sondern als Assistenz am Computer. Von morgens um neun bis nachts um eins. Drei Jahre lang. Das war hart.


Und das war wahrscheinlich auch ziemlich langweilig, oder?

Matthew Caws: Oh, es war schrecklich. (lacht) Aber ich habe gutes Geld verdient und das ganze Geld in die Musik investiert. Und in Taxen. Denn ich war ständig müde. (lacht) Dementsprechend war es toll, in einem Plattenladen zu arbeiten und in einem billigen Appartement zu wohnen. Ich probierte mit den Aufnahmen herum: 4-Track, 8-Track, dann wieder zurück zu einem 4-Track, einfach verschiedene Sachen ausprobieren. Ich habe nur dann Songs geschrieben, wenn mir danach war. Was ich heute auch noch mache. Ich schreibe nach wie vor Songs, wenn ich mich danach fühle. Ich weiß aber auch, dass ich es machen muss. Also sorge ich dafür, dass ich mich danach fühle. (lacht) Aber in der Zeit, in der ich dieses freie Leben lebte, mit Anfang 30, war das anders.


2002 kam dann euer drittes Album "Let Go" heraus. War "Let Go" eine Art Wendepunkt oder ein Neuanfang in der Karriere von Nada Surf?
   
Matthew Caws: Ja, absolut. Ich habe ein Beispiel dafür, in dem zwei Menschen vorkommen. Auf der einen Seite Josh Rosenberg von Bazook-Records, die uns mit "Let Go" unter Vertrag genommen haben und Jeff Barret, dem Heavenly-Records gehört, der "Let Go" veröffentlicht hat. Beide haben "Popular" nie zuvor gehört. Sie kannten den Song nicht, als sie die Verträge mit uns abgeschlossen haben. Es war ihnen egal. Vielleicht wollten sie es auch nicht wissen, um sich der Wahrnehmung "Oh, diese Band ist das..." zu entziehen. Vielleicht haben sie es auch gemacht, weil sie an uns geglaubt haben, an dem Punkt, an dem wir zu der Zeit waren. Nicht wegen unserer Vergangenheit. Nach dem Motto: "Wir wissen, dass ihr eine beschädigte Ware seid, die einen Sommer lang groß gewesen ist und dann verschwand. Wir wissen, dass es keine schöne Geschichte gewesen ist. Aber wir lieben dieses Album, wir glauben daran. Für uns seid ihr eine neue Band, also lasst uns loslegen." Das war toll. Es war also ein großer Wendepunkt. Und ich glaube auch, dass es das vierte Album ("The Weight Is A Gift", Anm. d. Red.) zu einer fast beängstigenden Herausforderung gemacht hat.


Eure Musik hat sich über die Jahre nicht stark verändert. Viele Bands versuchen sich allerdings ständig neu zu erfinden. War das nie eure Ambition?

Matthew Caws: Nein, nicht wirklich. Ich weiß nicht, woran es liegt. Vielleicht bin ich zu faul oder ich rauche nicht genug. (lacht) Ich glaube, dass es auf der einen Seite unglaublich großartig ist, das Rad neu zu erfinden, nur denke ich nicht, dass es eine Verpflichtung ist. Aber auf der anderen Seite ist die Seite eines Messers, die schneidet, die Klinge. Aber du brauchst auch den Rest des Messers, hättest du nur die Klinge, würdest du dich verletzen. So ähnlich ist es mit der Neuerfindung des Rades. Welche Räder erfindest du, um damit zu arbeiten? Wahrscheinlich die runden. Sie sind die besten. (lacht) Das ist auch der Grund, warum unsere Band gut ist. Neuerfindungen sind toll, aber sie werden überbewertet. Vielleicht geht es gar nicht darum, sondern vielmehr darum, ob du jemanden zum Träumen bewegst. Oder ob du jemanden fesselst. Oder ihn dazu bringst, sich gut zu fühlen.


Gäbe es denn etwas, das du als Songwriter gerne mal ausprobieren würdest?

Matthew Caws: Es gibt einige Arten, wie ich gerne schreiben würde oder wie Nada Surf klingen könnten. Ich habe durchaus einige Ambitionen. Nur funktioniert das nicht immer. Ich versuche es zumindest. Es gibt einige Songs auf dem Album, von denen ich denke, dass sie anders klingen. Ein bisschen Krautrock hier, etwas Psychedelica dort. Ein paar Bläser... ich glaube, das ist gut. Diese Veränderungen passieren allerdings nie im großen Rahmen. Es sind mehr kleine Ambitionen von mir. Ich wünschte auch, ich könnte in der dritten Person schreiben. Ich habe es versucht, aber ich kann es nicht. Ich würde gerne eine Geschichte in einer Geschichte erzählen. Stattdessen singe ich über die Gefühle und Wünsche in meinem eigenen Leben. Aber ich würde mich gerne weiterentwickeln. Ein wenig weiterentwickelt habe ich mich, indem ich ein Album mit einer positiveren Grundstimmung geschrieben habe, es gibt nicht so viel Unsicherheit. Was nicht heißt, dass ich nicht unsicher bin, das bin ich nämlich nach wie vor. Ich rede nur nicht mehr so viel darüber. Ich bin es nicht nur leid darüber zu reden, ich glaube auch nicht, dass es irgendwem hilft. Das tat es vielleicht einige Alben lang. Jemandem, der 23 und einem Typen zuhört, der 32 ist und ihn zu verstehen scheint. Der weiß, wie es ist, extrem schüchtern zu sein. Der versteht, wie es sich anfühlt, von sich selbst enttäuscht zu sein. Es ist komisch, aber ich glaube, ich sollte ein besseres Beispiel sein. Ich möchte nicht, dass ein 23-Jähriger denkt "Oh mann, mit 48 werde ich noch genauso unsicher sein, wie heute." Ich möchte ihm diese Realität ersparen. (lacht)


Denkst du, dass man, wenn man älter wird, eher weiß wer man ist und wo man steht, als wenn man jünger ist?

Matthew Caws: Ja und nein. Nein, weil es immer ein Problem geben kann. Ja, weil du über mehr Informationen verfügst und deine Handlungen besser kennst. Etwas, das mich jedes Mal wieder am Älterwerden fasziniert ist, dass du friedlicher wirst, wenn du älter wirst. Als ich jünger war, war ich sehr zittrig. Andere Kinder haben mich ausgelacht, weil sie dachten, ich sei ständig nervös, was ich nicht gewesen bin. Aber es macht mich nervös, wenn jemand denkt, dass ich nervös bin. Es ist ein bisschen kompliziert. Als ich älter wurde, wurde ich ruhiger. Das sagt einem natürlich keiner. Ich wusste zwar, dass ältere Menschen immer ein wenig friedvoller wirken, ich dachte nur nicht, dass mir das in meinem jetzigen Alter bereits passieren würde.


Der Titel des neuen Albums lautet "You Know Who Your Are". Welche Bedeutung steht dahinter?

Matthew Caws: Eine Bedeutung des Titels ist, dass ich über das Bauchgefühl nachgedacht habe. Die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren setzt oft voraus, dass ein Bauchgefühl automatisch da ist. Das ist nicht richtig. Wir sagen oft "Folge deinem Herzen. Mach, was du fühlst. Sei ehrlich dir selbst gegenüber." Aber ich war in vielen Situationen, in denen sich schwierige Fragen in Bezug auf mein Leben, eine Beziehung oder eine Familienangelegenheit auftaten und mir dachte "Ich habe keine Ahnung, was die richtige Antwort ist. Ich weiß nicht einmal, was ich denken soll. Oder was ich tun soll." Manchmal ist dann gar kein Bauchgefühl da. Und manchmal sind es ganz viele. Das ist ein Problem. Was ist, wenn du gegensätzliche Bauchgefühle hast? Oder was ist, wenn du ein emotionales Bauchgefühl hast und dein Gehirn dir sagt "Ganz schlechte Idee!" und du deinem Hirn ebenfalls vertrauen musst? Das Leben ist verwirrend. Bei dem Titel dachte ich mir, oder nahm an, dass jedes Gefühl, das man hat, jemand anderes in der Welt auch hat. Vielleicht haben es eine Million Menschen. Oder eine Milliarde. Also wenn ich solche Probleme damit habe, meine Bauchgefühle zu verstehen, dann geht es irgendwem anders genauso. Der Titel ist für andere Menschen in derselben Situation und ich hoffe, dass irgendein Teil der Platte das herausstellt, was der Titel bedeutet. Vielleicht in einem Song wie "Out Of The Dark" oder in "Gold Sounds" gibt es einige Passagen, die darauf Bezug nehmen. Ich hoffe, dass die Aussage ist, dass, wenn du nicht weißt, was du machen sollst, wenn du nicht weißt, was deine Meinung ist oder was sie sein sollte, oder wer du bist, wie du dich fühlst oder fühlen solltest, dann sei gut zu dir selbst. Schlafe ein bisschen. Iss was. Triff deine Freunde. Du musst nicht auf eine Party gehen oder in eine überfüllte Bar. Es reicht schon, wenn du dich mit einem oder zwei Freunden triffst, geh spazieren, und die Lösung wird zu dir kommen. Versuche, dir keine Sorgen zu machen. Das ist nicht einfach, weil wir dazu neigen, uns zu sorgen. Aber schenk dir selbst ein bisschen vertrauen, und irgendwie wirst du die Antwort finden. Der Titel ist quasi eine Art Rat.


Doug Gilbert gehört nun mit zur Band. Wie hat er das neue Album oder den Arbeitsprozess daran beeinflusst?

Matthew Caws: Doug ist schon seit geraumer Zeit Teil der Band. Es ist allerdings richtig, dass er nun zum ersten Mal von Anfang an mit dabei gewesen ist. Das ist toll. Es macht alles schneller und frischer. Doug ist so schnell! Er ist wie ein Jazz-Musiker. Er ist sehr intuitiv und hat großartige musikalische Ideen. Wenn ich ihm neue Songs vorspiele, fängt er sofort an, Farben, Inhalte und Vielfalt hinzuzufügen, sodass ich oft denke "Fertig! Es gibt nichts mehr, was ich hinzufügen müsste." Manchmal spiele ich der Band etwas vor, bevor der Song fertig ist, um zu sehen, wie die Jungs darauf reagieren und ob sie etwas dazu beisteuern möchten, was sehr oft passiert. Ich bin nicht wirklich der Schreiber, das sind wir alle. Es ist eine Zusammenarbeit. Doug dabei zu haben, erweitert diesen Prozess. Es ist wirklich hervorragend.


Ihr spielt jetzt seit mehr als 20 Jahren zusammen. Was müsste passieren, dass du sagst: "Das war's. Ich höre auf."?

Matthew Caws: Ich würde das nicht tun. In Bezug auf die Band weiß ich es nicht. Ich glaube, dass die Band noch eine ganze Weile weitermachen wird. Aber wir haben alle individuelle Leben. Von daher weiß man es nie. Ich denke nur nicht, dass es einen Streit geben könnte, der uns auseinander bringt. Wir hatten schon einige Diskussionen und habe sie immer überstanden. Wir sind so weit gekommen. Im Moment gibt es keinen Grund, warum die Band aufhören sollte. Ich werde in jedem Fall weitermachen. Ich würde ansonsten Platten mit anderen Leuten machen. Das ist das, was ich immer gemacht habe und ich liebe es. Es fühlt sich gut an. Und ich muss auch weitermachen. Wenn ich damit aufhöre, werde ich traurig.



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