Atomic_Banner
Logo
Main Menu


Home
News
Reviews
Magazine

Interviews
Unsigned
Live-Reviews
Stories
SPECIAL: Jahrzehntrückblick

Gallery
Videothek
Dates
Impressum


Listen up!
Ian Brown
My Way

More New
Reviews


Band Of Skulls
Baby Darling Doll Face Honey


Popular Damage
The Royal Fly


Das Pop
Das Pop


Kevin Devine
Brother's Blood


All Reviews

More New Interviews


Chicros

Patrick Wolf

The Cinematics

Zoot Woman

Dinosaur Jr.


All Interviews

More New Live-Reviews


William Fitzsimmons
03. Dezember 2009
Münster


Port O'Brien
02. Dezember 2009
München


Knut und die herbe Frau
11. November 2009
Münster


Miike Snow
16. November 2009
München


Phoenix
13. November 2009
Bielefeld


All Live-Reviews

Newletter
Abonnieren / Abbestellen
 
 

RADIOHEAD – Kid A (VÖ: 29.09.2000/Parlophone)




Als Radiohead 2000 ihr viertes Album “Kid A” veröffentlichten, kreierten sie nicht nur die Basis ihres weiteren musikalischen Schaffens, sondern schufen auch Raum für Diskurs und Polarisation. Einige verstörte die Tatsache, dass das britische Quintett dem alternativen Gitarren-Sound endgültig den Rücken kehrte und sich dem angeblichen Kommerz verschrieb. Für andere stellte die Symbiose aus elektronischen Soundelementen, abstrakt verknappten Lyrics und Thom Yorkes charismatischer Stimme einen Meilenstein experimenteller Kopfmusik dar. Egal, von welcher Warte aus betrachtet, Fakt ist, dass Radiohead mit “Kid A” das Schubladendenken einiger eingefleischter Musiknerds gehörig auf den Kopf stellten.

Myspace: www.myspace.com/radiohead

nach oben



THE STROKES – Is This It (VÖ: 27.08.2001/Sony Music)




2001 veröffentlichten The Strokes ihr Debüt “Is This It”. Auf diesem orientierte sich die Band stark am 70's Garage-Rock, transportierte diesen ins 21. Jahrhundert und transformierte ihn zu einem eigenständigen zeitgenössischen Sound. Textlich setzten sich die Strokes vorrangig mit dem Leben in der Metropole New York auseinander. So beispielsweise auch mit dem NYPD, dem die Band den kritischen Song „New York City Cops“ widmete. Diesen ersetzen die Strokes nach den Anschlägen des 11. September auf der amerikanischen Version von “Is This It” durch „When It Started“. Das Album beeinflusste unter anderem den Erfolg der Kings of Leon, der Libertines oder der Arctic Monkeys. Darüber hinaus brillierte die Platte mit einem der besten Cover aller Zeiten: Ein nackter Damenpopo, auf dem eine mit schwarzem Lederhandschuh bekleidete Hand ruht.

Myspace: www.myspace.com/thestrokes

nach oben



THE STREETS – Original Pirate Material (VÖ: 29.04.2002/Warner)




Mike Skinner aka The Streets hätte man auf den ersten Blick wohl eher in der johlenden Menge britischer Fußball-Hooligans erwartet, als auf der Bühne eines Musikclubs. Nichtsdestotrotz schaffte es das hagere Kerlchen mit dem raspelkurz geschorenen Schopf und tiefsten Londoner Akzent mit seinem Debüt “Original Pirate Material” die Musikwelt zu erobern. Skinner vereinte Sprechgesangpassagen mit Dub-Elementen, unterlegte sie mit Samples und Garage-Sounds und ernte für dieses Potpourri nouveau äußerste Anerkennung durch Medien und Fans. Londoner Street-Rap traf auf die Indieszene und brachte Bewegung in die Clubs. Die Singleauskopplung „Let's Push Things Forward“ wurde für Skinner zum Leitmotiv.

Myspace: www.myspace.com/thestreets

nach oben



TOCOTRONIC – Tocotronic (VÖ: 10.06.2002/Lado Musik)




Tocotronic - ein selbstbetiteltes Album mit blütenweißem Cover und schnörkellosem Titel, der im Grunde genommen für sich selbst sprach. Was bereits mit dem Vorgänger “K.O.O.K.” begann, führte das Hamburger Quartett mit “Tocotronic” fort und perfektionierte es: Weg von den schnoddrigen Punkhymnen vergangener Tage hin zu kryptischen Texten und ausgefeilteren Sounds. Ihre Wurzeln vergaßen Tocotronic jedoch auch nach ihrer musikalischen Wiedergeburt nicht. Der kritische Blickwinkel blieb, nur änderte sich die Art der Artikulation. Das jugendliche Ungestüm wich einem reflektierten Ablehnungsgestus. Für die einen war es das Ende einer Ära, für die anderen der Anfang einer neuen tocotronischen Zeitrechnung.

Myspace: www.myspace.com/tocotronic

nach oben



COLDPLAY – A Rush Of Blood To The Head (VÖ: 23.08.2002/Parlophone)




Coldplay sorgten bereits mit ihrem Debütalbum “Parachutes” für einen musikalischen Funkenflug. Beim Nachfolgewerk legten Chris Martin und Co. noch einen Scheit Holz mehr ins Feuer und sorgten damit für einen musikalischen Waldbrand. “A Rush Of Blood To The Head” zeigte erstmalig das volle Potentials der Band. Beeinflusst durch die Ereignisse des 11. Septembers begann das Quartett die Aufnahmen mit einer veränderten Attitüde: Coldplay wirkten deutlich gereifter. Ausgefeilte Klavier- und Gitarrenarrangements verleiteten Kritiker wie Fans zu höchsten Lobeshymnen. Die Singleauskopplung „Clocks“ gehört mit seinen unverwechselbaren Pianoparts nach wie vor zu einem der hartnäckigsten Ohrwürmer aller Zeiten.

Myspace: www.myspace.com/coldplay

nach oben



THE LIBERTINES – Up The Bracket (VÖ: 21.10.2002/Rough Trade)




Der erste Kontakt zu den Libertines war für viele ein ins Mikrophon gekrächztes „Yeah, yeah, yeah, Baby!“ Ihr Debüt “Up The Bracket” vereinte britischen 70s Punk und Post-Brit-Rock. Laut, rotzig und ungehobelt. Produziert von The Clash-Gitarrist und -sänger Mick Jones avancierten die vier Londoner Wunderknaben für die Musikmedien bald zum britischen Pedant der New Yorker Strokes. Bereits während der Aufnahmen zu “Up The Bracket” wurde die Zusammenarbeit der beiden kongenialen Songwirter Barât/Doherty durch dessen Drogenprobleme auf eine harte Probe gestellt. Für The Libertines war “Up The Bracket” die Tür zum internationalen Erfolg, für Pete Doherty war es die Rolltreppe, die abwärts fuhr.

Myspace: www.myspace.com/thelibertines

nach oben



KETTCAR – Du und wieviel von deinen Freunden (VÖ: 28.10.2002/GHvC)




Ob Kettcar wohl jemals damit gerechnet hatten, eine der größten Ausnahmeerscheinungen des deutschsprachigen Indiepop/rock zu werden, als sie 2002 ihr Debüt “Du und wieviel von deinen Freunden” veröffentlichten? Was von den Musikmogulen anfangs noch als „Pur für Alkoholiker“ bezeichnet wurde, fand seinen Weg schneller in die Ohren und Herzen der Fans, als das selbstgegründete Label GhvC wachsen konnte. Kettcar fühlten mit “Du und wieviel von deinen Freunden” am befindlichkeitsfixierten Puls der Zeit, der auch in einer hochtechnologisierten Gesellschaft mit Tendenz zur emotionalen Verkrüppelung noch schlägt. Eine musikalische Umarmung, ein wissendes Nicken, ein stummes Zuprosten vom Balkon gegenüber.

Myspace: www.myspace.com/kettcar

nach oben



THE WHITE STRIPES – Elephant (VÖ: 31.03.2003/Xl Beggars)




Viel wurde spekuliert über Jack und Meg White: Sind es nun Geschwister, Eheleute oder gar nichts davon? Mittlerweile ist bekannt: Mr. und Mrs. White sind geschieden. Genauso bekannt ist, dass die beiden mit “Elephant” eines der herausragendsten Alben auf den Musikmarkt losgelassen haben. Der Track „Seven Nation Army“ entwickelte ein höchst infektiöses Potential: Wie ein Virus setzte sich das prägnante Gitarrenriff im Kopf fest und wollte einfach nicht mehr hinaus. Mit “Elephant” traten The White Stripes den Beweis an, dass Basslines nicht nötig sind, um einen druckvollen und explosiven Sound zu kreieren. Ein Wumms, der bei der EM 2008 sogar die Stadien und Fußballchöre erreichte – sei es nun Fluch oder Segen.

Myspace: www.myspace.com/thewhitestripes

nach oben



TOMTE – Hinter all diesen Fenstern (VÖ: 28.04.2003/GHvC)




Nachdem sie sonnige Nächte besungen hatten und bevor sich Thees Uhlmann Pamphleten über die Liebe und das Leben widmete standen Tomte “Hinter all diesen Fenstern” und baten die Fans um Gehör und Einlass. Mit ihrem dritten Longplayer gelang es der Hamburger Band, auch den letzten Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, die Tomte bis dato immer als Epigonenensemble gesehen hatten. Das Quintett präsentierte sich nicht nur angenehm eigenständig, vielmehr war „Hinter all diesen Fenstern” eine in Polycarbonat gemeißelte Aussage: „Seht her, das sind wir und hier gehören wir hin!“ Tomte schienen über Nacht erwachsen geworden zu sein und öffneten den Hörern die Augen und Herzen für die Schönheit, die in der Chance liegt.

Myspace: www.myspace.com/tomte

nach oben



FRANZ FERDINAND – Franz Ferdinand (VÖ: 16.02.2004/Domino Records)




Das erste, was beim Hören der Single „Darts Of Pleasure“ des selbstbetitelten Debüts von Franz Ferdinand im Kopf hängen blieb, war ein zackiger, angetriebener Post-Punk/Garage-Sound, der den Hörer unweigerlich auf die Tanzfläche zog. Das zweite war eine deutsche Textpassage: „Ich heiße Super Fantastisch, ich trinke Schampus mit Lachsfisch“. Franz Ferdinand trumpften mit einer dandyesken Selbstverständlichkeit auf und überrollten mit ihrem Art School Rock die heimische Clubszene. Die vier Liebhaber russischer Kunst ebneten mit ihrem Debüt nicht nur die Bahn für ihren eigenen internationalen Erfolg, sondern räumten auch den Weg frei für weitere Bands wie die Kaiser Chiefs oder Maximo Park.

Myspace: www.myspace.com/franzferdinand


Texte: Katja Embacher

nach oben


 
 
All rights reserved by popconnection 2005-2009
CMS powered by Zeta Producer
Letzte Aktualisierung: 03.01.2010
 
Popconnection presents...


ATOMIC
On Tour

CLOUDBERRY
On Tour

SLOWTIDE
On Tour

THE FLARE-UP!
On Tour

TOMMY FINKE
On Tour

TORTUGA BAR
On Tour

BEAM ME UP KLUB

What's the story...

"The snow might fall and write the lines on the silent page"

Suede

Looking forward...
Brett Anderson

25.01.10 Köln
26.01.10 Hamburg
01.02.10 Berlin
02.02.10 München

Top 5 "Best The Verve-Songs"

  1. The Drugs Don't Work


  2. Velvet Morning


  3. On Your Own


  4. History


  5. This Is Music